Feature: Es ist kalt am Spiegelgrund.
05.03.2025 37 min
Zusammenfassung & Show Notes
Content Warning: In diesem Feature geht es um Gewalt an und die Tötung von Kindern und Jugendlichen in der Aktion T4 am sogenannten "Steinhof", einer NS-Heil- und Pflegeanstalt. Die Folge enthält explizite Schilderungen von physischer und psychischer Gewalt.
"Es ist kalt am Spiegelgrund": Ein Podcast-Feature über die sogenannte Kinderfachabteilung der Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof, dem Zentrum der nationalsozialistischen Tötungsmedizin.
Der Beitrag entstand infolge des Besuchs der Ausstellung Der Krieg gegen die Minderwertigen zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen in Wien in der Gedenkstätte Steinhof im Rahmen der Exkursion Rot-Schwarz-Braun – Die Geschichte Wiens in ausgewählten, zeithistorischen Längsschnitten.
WEITERFÜHRENDE LINKS:
Fritz Zawrel in der Österreichischen Mediathek:
https://www.mediathek.at/portalsuche?searchwordglobal=fritz+zawrel#tab-1-tab-tb
Fritz Zawrel im Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Friedrich_Zawrel
Gedenkstätte Steinhof: https://www.gedenkstaettesteinhof.at/
MUSIK & SOUNDEFFEKTE
"Es ist kalt am Spiegelgrund": Ein Podcast-Feature über die sogenannte Kinderfachabteilung der Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof, dem Zentrum der nationalsozialistischen Tötungsmedizin.
Der Beitrag entstand infolge des Besuchs der Ausstellung Der Krieg gegen die Minderwertigen zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen in Wien in der Gedenkstätte Steinhof im Rahmen der Exkursion Rot-Schwarz-Braun – Die Geschichte Wiens in ausgewählten, zeithistorischen Längsschnitten.
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MARTIJN DE BOER: FALL IN LEAVES
SPECK: WAITING HOPING FLYING PRAYING
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Transkript
Es ist kalt am Spiegelgrund.
Ein Podcast-Feature über die sogenannte Kinderfachabteilung der Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof,
dem Zentrum der nationalsozialistischen Tötungsmedizin.
Der Beitrag entstand infolge des Besuchs der Ausstellung Der Krieg gegen die Minderwertigen
zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen in Wien in der Gedenkstätte Steinhof
im Rahmen der Exkursion Rot-Schwarz-Braun – Die Geschichte Wiens in ausgewählten,
zeithistorischen Längsschnitten unter der Leitung von Doktorin Linda Erker.
Es ist ein kalter Morgen im Dezember 2023.
Gemeinsam mit einem Studienkollegen mache ich mich auf den Weg aus der Brigittenau zur Baumgartner Höhe.
Wegen eines Rohrbruchs und einer engleisten Straßenbahngarnitur landen wir schließlich mit einem Taxi vor demnToren der Baumgartner Höhe.
Ein älterer Herr hat uns im Taxi begleitet.
Er hat Kontrolltermin, erzählt er uns.
Irgendwas mit der Lunge, sagt er.
Und er bedankt sich, dass wir ihn spontan in unserer Fahrgemeinschaft mitgenommen haben.
Wir verabschieden uns von ihm und geben die wenigen Schritte zum Portier.
In dem kleinen Portiershäuschen sitzt ein freundlicher Mann.
Auf unsere Frage, wo es denn zum Pavillon 5 ginge, runzelt er die Stirn und meint, dass dieser doch leer sei.
Auf unseren Hinweis, wir würden die Ausstellung des Dokumentationsarchivs suchen, erklärt er uns, das sei doch der Pavillon V und schildert uns den Weg.
Unsere Schritte knirschen auf dem frisch gefallenen und über Nacht gefrorenen Schnee.
Der Nebel hängt tief an diesem Morgen und unser Atem bildet kleine Wölkchen.
Wir kommen bei einigen schmucken Pavillons des heutigen Otto-Wagner-Spitals vorbei
und sehen durch die Bäume die berühmte Kuppel der Jugendstilkirche blitzen.
Unser Atem geht schwer.
Der Weg führt steil den Hügel hinauf zum Pavillon V,
in dem sich heute eine Ausstellung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands
zur Geschichte der NS-Medizin in Wien befindet.
Es ist ein ruhiger Morgen.
Nichts bewegt sich an diesem scheinbar idyllischen Ort,
der zugleich eine der zentralen Stätten nationalsozialistischen Terrors war.
Wir betreten die Ausstellung, die sich im Erdgeschoss des Pavillon V befindet.
Der Kontrast zwischen dem lichtdurchfluteten, angenehm warmen Raum mit seinen schmucken Bodenkacheln
und dem Inhalt der Ausstellung könnte stärker nicht sein.
Unsere Gruppe wird von einer Mitarbeiterin der Gedenkstätten- und Ausstellungsvermittlung freundlich begrüßt.
Das Summen und Hintergrundrauschen leiser und weniger leiser Gespräche verstummt.
Wir kippen in die Geschichte dieses Ortes und die Biografien derer,
die ihn nicht oder nur knapp überlebten.
Ebenso wie in die der TäterInnen, die nicht nur keine Konsequenzen erfuhren,
sondern deren Karrieren nach 1945 nahezu bruchlos weiterliefen.
Begünstigt durch das dröhnende Schweigen einer Mehrheitsgesellschaft,
die nichts wusste und nichts wissen wollte über die Ermordeten vom Steinhof
und die Kinder vom Spiegelgrund.
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung Wiens stetig an.
Das war einer der Gründe für die Eröffnung der sogenannten
"Niederösterreichischen Landesheil- und Pflegeanstalt für Geistes- und Nervenkranke" am Steinhof im Jahr 1907.
Zu diesem Zeitpunkt die größte und modernste Heil- und Pflegeanstalt Europas.
Sie umfasste 2200 Betten, 34 Krankenpavillons, ein eigenes Gesellschaftshaus und eine Anstaltskirche.
Mit der zentralen Verwahrung, denn etwas anderes war es nicht,
von psychisch Kranken am Wiener Stadtrand wurde jedoch trotz vieler neuer Ansätze
das Prinzip der gesellschaftlichen Ausgrenzung beibehalten.
Zur gleichen Zeit entstand zwischen Anthropologie, Medizin und Biologie eine neue Disziplin.
Die sogenannte Eugenik.
Sie propagierte das Prinzip der Förderung angeblich wertvoller Individuen
und die Ausschließung angeblich minderwertigen Erbgutes von der Fortpflanzung,
um einen neuen, einen vermeintlich besseren Menschen zu schaffen.
Politisch schuf die völkische Rechte die ideologischen Grundlagen für den Nationalsozialismus.
Sie bediente sich dieser Eugenik und schuf daraus die besonders radikale Form Rassenhygiene.
Die NS-Rassentheoretiker sahen das deutsche Volk bedroht,
durch alle Menschen, die sie als fremd ansahen, wie Jüdinnen und Juden oder Romni*ja einerseits,
und durch vermeintlich "Minderwertige", wie Menschen mit Behinderung oder soziale Randgruppen andererseits.
Nach der Machtübernahme setzten die NationalsozialistInnen ihre Ausgrenzungs- und Vernichtungsfantasien in die Tat um.
Schon 1933 durch das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses und die sogenannten Nürnberger Gesetze von 1935.
Dazu gehörten neben Eheverboten auch Zwangssterilisationen.
Menschliches Leben wurde erbarmungslos einer Kosten-Nutzen-Rechnung unterworfen.
All jene, die als nicht wertvoll erachtet wurden und dem Mythos der Leistungsfähigkeit nicht entsprachen,
galten als Belastung und wurden als Bedrohung für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft angesehen.
In Österreich war es vor allem die Wiener Gesellschaft für Rassenpflege, die entsprechende Ideen an den Universitäten und in der Öffentlichkeit verbreitete.
Bereits lange vor dem sogenannten Anschluss 1938 handelte es sich bei der Gesellschaft um eine nationalsozialistische Tarnorganisation.
Noch im Jahr 1938 begann der Umbau des Wiener Gesundheitssystems nach dem Vorbild des Altreiches.
Den Grundsätzen der Rassenhygiene entsprechend setzte man alles daran, bestimmte Bevölkerungsgruppen als erbbiologisch minderwertig
bzw. förderungsunwürdig von Leistungen der Sozial- und Gesundheitsfürsorge auszuschließen.
Das NS-Terrorregime begann mit der Ermordung von Kindern im Rahmen der Aktion T4 ab Herbst 1939.
Diese sogenannte T4-Aktion wurde aber rasch auch auf Erwachsene ausgeweitet.
Die TäterInnen bezeichneten die systematische Ermordung von PatientInnen zynisch als Euthanasie, das griechische Wort für "schöner Tod".
Bezahlte Gutachter sprachen Urteil darüber, wer leben durfte und wer in Tötungsanstalten, zum Beispiel im Schloss Hardheim in der Nähe von Linz, ermordet wurde.
Rund 400 jüdische Patient*innen vom Steinhof wurden in Hartheim umgebracht.
Die Verbliebenen waren dem anstaltsinternen Tötungsprogramm, der Kombination aus systematischer Unterernährung und Infektionskrankheiten, als Juden und als Psychiatriepatient*innen doppelt schutzlos ausgeliefert.
Die Vorbereitungen für die systematische Erfassung und Vernichtung behinderter Kinder liefen seit dem Frühjahr 1939.
Die Gesundheitsämter veranlassten die Einweisung der Betroffenen in sogenannte Kinderfachabteilungen.
In Wien wurde im Juli 1940 auf dem Gelände der Heil- und Pflegeanstalt am Steinhof eine eigene Fachabteilung errichtet.
Sie war zunächst Teil der Wiener städtischen Jugendfürsorgeanstalt am Spiegelgrund und wurde 1942 als Wiener städtische Nervenklinik für Kinder am Spiegelgrund eine selbstständige Anstalt.
Die dort beschäftigten ÄrztInnen, darunter Erwin Jekelius, Ernst Illing, Heinrich Gross, Marianne Türk und Margarethe Hübsch, untersuchten die Kinder mit zum Teil qualvollen Methoden und meldeten sie nach Berlin, wenn sie für eine Tötung in Frage kamen.
Dort entschieden Gutachter über deren Schicksal.
Die Kinder wurden mit hochdosierten Schlafmitteln langsam vergiftet, bis sie an Lungenentzündung oder einer anderen Infektionskrankheit starben.
Einige der Kinder wurden für tödliche Experimente missbraucht.
Zwischen 25. August 1940 und 3. Juni 1945 starben mindestens 789 Kinder und Jugendliche am Spiegelgrund.
Am Spiegelgrund wurden nicht nur behinderte Kinder selektiert und getötet, sondern auch Jugendliche, die als "schwer erziehbar" oder "asozial" galten, eingesperrt.
Als asozial wurde ein Verhalten eingestuft, das nicht den Dogmen der Volksgemeinschaft und dem Drill der militarisierten NS-Erziehung entsprach.
Verfolgung und Gewalt richteten sich vor allem gegen soziale Randgruppen.
Die Stadt Wien internierte in Zusammenarbeit mit den Jugendgerichten Hunderte von Kindern und Jugendlichen am Spiegelgrund,
wo sie begutachtet, kategorisiert, misshandelt und missbraucht wurden.
Ein dichtes Netz von ErziehungsberaterInnen, FürsorgerInnen, AmtsärztInnen, PsychiaterInnen und LehrerInnen sorgte für die ständige Überwachung der Wiener Jugendlichen.
Wer den Normen der militarisierten NS-Jugenderziehung nicht entsprach, drohte auf den Spiegelgrund gebracht zu werden.
Friedrich, kurz Fritz, Zawrel, wurde 1929 in Lyon geboren, wo seine Mutter, um der Arbeitslosigkeit in Wien zu entkommen, in einer Spinnerei tätig war.
Nachdem sie auch dort ihre Arbeit verloren hatte, musste sie mit ihrem Sohn nach Wien-Kaisermühlen zurückkehren.
Fritz wuchs in sozial- und ökonomisch prekären Verhältnissen auf.
Der Vater war alkoholkrank, die Mutter wurde delogiert, weil sie die Miete nicht bezahlen konnte.
So kamen Friedrich Zawrel und sein Bruder zu Pflegeeltern, dann ins Zentralkinderheim der Stadt Wien,
bevor er wieder in die Obsorge der Mutter übergeben wurde.
Nach dem sogenannten Anschluss 1938 kam Fritz Zawrel, punziert als schwer erziehbares Kind,
in psychiatrische Kinderabteilungen verschiedener Krankenhäuser.
Zwischen 1941 und 1944 war er in einer Einzelzelle der Kinderfachabteilung am Spiegelgrund eingesperrt.
O-Ton Fritz Zawrel: "Und das Erste, was ich gehört habe, war, die Nazi, die drahn alle Depperten ham.
Das war einer.
Und ich habe mich noch geröstet, ich hab mir gedacht, ja deppert bin ich ja nicht.
Das wird schon ein Ding, das wird schon seine Richtigkeit haben.
Dass die Depperten hamdrahn, aber ich bin nicht deppert.
Das war ein fataler Irrtum.
Ich habe mich in meinem Leben so oft geirrt.
Aber der gehört dazu, das war ein Irrtum.
Und ich bin auf eine Gruppe gebracht worden in Pavillon 7.
Und dann wurde ich einem Arzt vorgestellt.
Und der Arzt hat mich gemessen, hat mich gewogen, hat alles aufgenommen, Haarfarbe und Augenfarbe.
Also fotografiert ein paar Mal und so.
Er hat mit mir kein Wort gesprochen.
Er hat alles nur der Schreibkraft dort angeordnet.
Und eins weiß ich: wie er ganz deutlich gesagt hat: er wird in einer unterrichtslosen Gruppe untergebracht.
Und wissen Sie, wer das war?
Der Dr. Heinrich Gross.
Das wird eigentlich mein Schicksals-Arzt werden."
Nach Belieben der Ärzte wurde der im sogenannten Todespavillon 15 Schulungspersonal als Beispiel für einen lebensunwerten Fall vorgeführt.
O-Ton: "Dann haben sie mich in einen kleinen Raum geführt, am Pavillon 15.
Und da hat der Pfleger dann gesagt, ausziehen.
Jetzt habe ich mich ausziehen müssen und bis auf die Unterhosen habe ich mich ausgezogen.
Und wenn er dann gesagt hat, Unterhosen runter, dann ist das noch ärger geworden.
Und ich weiß nicht mehr, als wie wenn du einen Schüttelfrost hättest.
So auf die Art war das.
Dann ist die Tür aufgegangen.
Und der Primarius Illing, das ist eigentlich mein richtiger Quäler gewesen.
Der Dr. Illing ist in der Tür gestanden.
Komm rein.
Und ich bin bei ihm immer so vorbeigegangen, den Kopf so eingezogen.
Ich habe den Mann nicht anschauen können.
So eine Angst habe ich von dem gehabt.
Fürchterliche Angst hab ich vor dem gehabt.
Und dann habe ich mich auf eine kleine Erhöhung hergestellt, so ein Kistl oder was das war.
Und dann hat er zum Reden angefangen.
Und da habe ich so einen Zeigestab auf dem Körper gespürt.
Und da habe ich mir gesagt, das ist eigentlich dann noch nicht.
Und ich war 14 Jahre damals alt.
Ich war 14 Jahre damals alt.
Und dann habe ich da so aufgemacht und hab mich aufgerichtet und habe reingeschaut und habe in einen Saal gesehen,
da sind mindestens gesessen an die 25 angehende Krankenpflegerinnen.
Keine älter als höchstens 18 Jahre alt.
Und in einer Entfernung von da bis zu Ihnen sind die ersten Mädchen gesessen.
Und du stehst splitternackt als 14-Jähriger.
Als 14-Jähriger dort.
Und ich weiß auch, damals habe ich auch schon gesagt,
wenn jetzt die Erde aufgeht und ich weg bin, dann bin ich dankbar.
Und so hab ich zu mir gesagt,
bitte, das war alles das letzte Mal, das weiß ich ganz genau,
bitte, lieber Gott, lass das vorbeigehen,
weil das Leben,
was du mir gegeben hast,
das ist unerträglich.
Aber nicht einmal
diese Bitte hat er erfüllt.
Und dann habe ich mich müssen umdrehen,
dann hat er noch an meiner Rückenpartie erklärt
und an der Kopfpartie,
was bei mir schon die äußeren Kennzeichen sind,
dass ich erblich schwerstens belastet bin
und dass ich erbbiologisch und soziologisch belastet bin,
erbbiologisch und soziologisch minderwertig bin.
Und den letzten Satz,
den tue ich mir,
glaube ich, wenn ich einmal sterbe,
schreibe ich mir vorher auf und stecke ihm irgendwo ein,
und nehm ihn mit.
Der hämmert in meinem Schädel,
der bleibt.
Überhaupt, wenn du so G'fraster hörst,
die Heil Hitler schreien.
'Die Fortpflanzung einer solchen Kreatur
wäre die Verschmutzung des deutschen Blutes.'
Dann hat er mir eine über den Hintern gehaut
und hat geschrien,
Anziehen!
Der Schlag hat ein bisschen weh getan.
Ich bin runtergesprungen von dem Stockerl
und bin einen Augenblick stehen lassen,
weil ich es nicht fassen habe können.
Ich habe geglaubt,
ich komme nicht mehr zur Tür hin.
Wissen Sie, was weh getan hat?
Jahre später noch,
Jahre später noch,
war das herzliche Lachen dieser Mädchen hinter mir.
Die haben derart gelacht,
als wie wenn das
eine Zirkusvorstellung gewesen wäre.
Über was haben sie denn gelacht?
Weil ein Mächtiger
mich als Objekt vorgestellt hat,
als erblich minderwertig
oder als was immer er ist,
über meine Demütigung,
über meine grausame Behandlung,
über was haben sie denn eigentlich gelacht?
Was war denn da zum Lachen?
Ich möchte jetzt so gerne manche fragen,
weil die waren höchstens um fünf Jahre älter oder was.
Fünf Jahre,
vielleicht lebt ja eine heute noch.
Ich möchte jetzt gerne fragen,
warum sie damals gelacht hat.
Und das hat lang gedauert.
Was glauben Sie, wie lang das angedauert hat,
dass ich wieder ein Mädchen lachen habe hören können.
Wenn ich mit meinen Arbeitskollegen oft in einem Gasthaus war und Frauen oder Mädchen haben gelacht,
auf dem Nebentisch bin ich aufgestanden und fortgegangen.
Und da haben die meisten Arbeitskollegen schon gesagt,
bei dem pickt's bissl.
Aber ich habe ihnen nie was über den Spiegelgrund erzählt.
Die haben das alles nicht gewusst."
Gross stufte Zawrel in einem Gutachten als "erbbiologisch und sozial minderwertig" ein,
folterte, demütigte und quälte ihn mit Versuchen.
Heinrich Gross, der schon vor dem sogenannten Anschluss in der SA aktiv war,
promovierte am 15. Dezember 1939 zum Doktor der Medizin.
Nach Stationen im Kaiserin-Elisabeth-Spital und in der Pflegeanstalt Ybbs
kam er im November 1940 an die sogenannte Jugendfürsorgeanstalt am Spiegelgrund,
wo er zunächst an der Misshandlung von Kindern durch "Speib-Injektionen"
und dann auch am Euthanasieprogramm der NS-Machthaber beteiligt war.
Gross wirkte an medizinischen Experimenten mit,
die an den Kindern des Spiegelgrunds vorgenommen wurden
und sehr oft tödlich für die kleinen Patient*innen endete.
Friedrich Zawrel gelang entgegen jeder Wahrscheinlichkeit die Flucht.
Eine Krankenschwester wies ihn auf eine offene Tür hin
und ermöglichte ihm so zu fliehen.
Als Zawrel ein Paket mit Lebensmitteln stehlen wollte,
wurde er neuerlich verhaftet
und in die Justizanstalt Kaiserebersdorf gebracht.
Nach seiner Freilassung arbeitete er als Hilfsarbeiter.
Ohne eine abgeschlossene Schulausbildung und stigmatisiert
durch seine Verurteilung durch die NS-Justiz in einer Gesellschaft,
die noch bis in die 80er und sogar darüber hinaus geprägt war
von Personalien und Pädagogik der NS-Zeit,
waren ihm Rehabilitation und eine sichere Lebensgrundlage
auch weiterhin verwehrt geblieben.
Verschiedene kleinere Eigentumsdelikte
brachten Friedrich Zawrel immer wieder in Schwierigkeiten.
1975 sollte ihn Heinrich Gross,
der inzwischen als hoch angesehener Facharzt
und Gerichtsgutachter Karriere gemacht hatte,
im Gefängnis psychiatrisch untersuchen.
O-Ton Zawrel: "Und dann 1975 hat sich das irgendwie ein bisschen geändert.
Und ich bin ins Straflandesgericht gekommen
und die genaue Begründung weiß ich nicht,
aber die Gerichte oder die Staatsanwaltschaft,
das weiß ich auch nicht ganz genau,
die haben meine Psychiatrierung beantragt.
Und ich habe den Herrn Dr. Gross verfolgt im Club 2.
Ich habe ihn in der Zeitung gelesen.
Ich bin eigentlich neben dem Heinrich Gross gegangen,
als hätte ich ihn immer gesehen.
Und ich habe auch darüber mit meiner Mutter geredet.
Und ich habe gesagt, siehst du,
das hätte man müssen machen, was der Gross gemacht hat,
dann ginge es mir auch so gut.
Und sie hat dann gesagt,
aufgrund meiner zwei kleinen Schwestern,
die noch dann geboren worden sind,
bitte red nie mehr über den Spiegelgrund.
Weil die wissen nichts aus der NS-Zeit.
Und sie sollen es auch nicht wissen,
dass die wenigstens in der Schule eine Ruhe haben.
Und wenn sie lernen, dass sie auch dann eine Ruhe haben.
An das habe ich mich auch gehalten.
Im 75er Jahr, wie gesagt,
ich habe dann den Dr. Groß schon ein bisschen aus den Augen verloren gehabt.
Ich habe die Psychiatrierung beantragt.
Und am Tag, wo ich vorgeführt worden bin zur Psychiatrierung,
habe ich durch eine Justizwachebeamten erfahren,
dass ich zum Dr. Heinrich Gross komme,
zur Psychiatrie.
Und ich bin dann hingekommen.
Und wirklich nur in einem Abstand,
so wie Sie da jetzt sitzen,
sind wir uns an einem Tisch,
vielleicht sogar näher,
sind wir uns am Tisch gegenüber gesessen.
Und er hat da eine ganze Menge Akten gehabt
und hat geredet mit mir,
dass ich mich sofort an den Spiegelgrund errinert habe.
Weil ich habe gesagt,
dort hast genauso geredet, Heinrich.
Aber ich habe nichts gesagt.
Ich habe immer gedacht an meine Mutter.
Aber er ist immer ärger geworden.
Und dann bin ich ein bisschen nervös geworden
und habe gesagt,
sage ich, Herr Doktor,
jetzt bitte sagen Sie mir,
sind Sie mein Arzt oder sind Sie mein Staatsanwalt
oder mein Richter?
'Sie werden mir nicht vorhalten
und Sie werden mir nicht vorschreiben,
wie ich die Exploration führe.
Das wird meine Sache sein.'
Und er hat eigentlich so geredet.
Ich sage, ja,
wegen dem brauchen Sie auch nicht zu schreien mit mir,
weil derisch (schwerhörig) bin ich noch nicht.
Und ich weiß nicht,
wie das dann gekommen ist.
Er hat weiter so herumgestichelt.
'Wenn das jeder machen würde.'
Da wollte ich schon sagen,
wenn er jeder Arzt Kinder umgebracht hätte.
Wo wären wir denn da hingekommen?
'Wenn das jeder machen würde.'
Und da habe ich noch gedacht,
Mutter, nein, ich sage nichts.
Und dann ist er selber gekommen
und das ist dann schon so weit gegangen
mit dieser,
wie sagt man,
mit dieser Exploration,
dass das schon peinlich geworden ist eigentlich.
Und da hat er dann gesagt,
sind Sie schon einmal psychiatriert worden?
Und da habe ich dann drauf gesagt,
- ich weiß nicht,
das ist mir so eingefallen -
für einen Akademiker
haben Sie ein sauschlechtes Gedächtnis.
'Auf was soll ich mich denn erinnern können?'
Und ich habe gesagt,
Herr Dr. Gross,
können Sie überhaupt noch ruhig schlafen?
Stören Sie nicht die ermordeten Kinder von Pavillon 17?
Stören Sie nicht die gemarterten Kinder von Pavillon 15,
die ermordeten Kinder von Pavillon 17?
Haben Sie den Illing vergessen,
den Jockl,
die Türk,
den Grennig,
und den Jekelius und so,
haben Sie diese ganzen Ärzte schon vergessen?
Der ist so bleich geworden
ich hab geglaubt,
den trifft der Schlag jetzt momentan.
Und dann hat er sich wieder
vorgebeugt
und dann hat er gesagt
'Was Sie waren da oben?'
Sag ich Herr Doktor,
von wo soll ich Sie sonst kennen?
Von dort kenne ich Sie.
'Und Sie haben nie darüber gesprochen?'
Sage ich:
erstens habe ich mir meiner Mutter
das Ehrenwort gegeben,
tut mir eh schon leid,
dass ich es gebrochen habe.
Aber Sie haben mich direkt gezwungen dazu
und
und außerdem
war ich froh,
dass diese ganze Sache hinter mir war.
'Ja, das ist ja gut.'
Und dann hat er noch gesagt zu mir:
'Gibt es auch noch andere?'
Habe ich gesagt,
ja, andere gibt es schon noch,
aber die Namen sage ich
mit Sicherheit nicht.
Und
ja, und dann hat er mir versprochen,
sämtliche gutachterliche Hilfe,
sämtliche gutachterliche Hilfe
hat er mir versprochen.
Kurz nachdem er da war,
und das war so eine gedrängte Zeit,
im November war das,
und im Dezember war schon die Verhandlung
angeführt oder so,
jedenfalls lauter kurze Intervalle,
immer war ein Wochenende,
dazwischen,
so, dass du eigentlich fast nichts machen hast können,
genau.
Und der Richter,
der Dr. Schertler,
der hat mir dann die Abschrift
von
den Gutachten gegeben,
also von den Gutachten gegeben,
und da habe ich nicht geglaubt,
dass das der Dr.
Gross geschrieben hat."
1981 wurde Friedrich Zawrel
zum letzten Mal aus dem Gefängnis entlassen.
Gross hatte Zavrel in einem Gutachten
jegliche Fähigkeit zur Resozialisierung
abgesprochen.
Wie ging es mit Gross nach 1945 aber weiter,
und wie war es überhaupt möglich,
dass er und Zawrel sich so viele Jahre später
auf diese Weise begegneten?
Nach seiner Rückkehr aus der sowjetischen
Kriegsgefangenschaft tauchte Gross zunächst
in Köflach unter,
wurde dann 1950 in Wien
wegen Beteiligung am Totschlag eines Kindes
vor Gericht gestellt,
wobei Gross' Verurteilung zu zwei Jahren Haft
vom Obersten Gerichtshof 1951 aufgehoben
und das Verfahren eingestellt wurde.
Gross konnte seine Karriere
danach ungehindert weiterführen.
Nach einer Facharztausbildung
für Psychiatrie und Neurologie
war Gross zunächst in der Nervenheilanstalt Rosenhügel
und ab 1955 in der Heil- und Pflegeanstalt
am Steinhof tätig,
wo er 1957 Primarius
der zweiten psychiatrischen Abteilung wurde.
Der Grund, warum Zawrel ihm überhaupt
wieder begegnen konnte,
war Gross' Tätigkeit als Gerichtsgutachter.
Zwischen 1960 und 1978
war Gross der meistbeschäftigte
Gerichtsgutachter Österreichs.
Fritz Zawrel brachte gemeinsam
mit seinen Unterstützer*innen
die Aufarbeitung der sogenannten
"Kinder-Euthanasie" am Spiegelgrund ins Rollen,
die schließlich Ende 1997
zu der Einleitung eines Strafverfahrens
wegen Mordes gegen Gross
und im März 2000
zum Beginn eines Strafprozesses gegen ihn führte.
Die Verhandlung wurde jedoch vertagt
und nicht wieder aufgenommen,
da ein psychiatrisches Gutachten
Gross eine fortgeschrittene,
vaskuläre Demenz bescheinigte.
Bereits 1981 wurde Gross aus der SPÖ,
der er seit 1953 angehört hatte,
ausgeschlossen.
Das Gross 1957 verliehende Ehrenkreuz
für Wissenschaft und Kunst erster Klasse
wurde ihm aber erst 2003 aberkannt.
Fritz Zawrel spricht in einem Interview
mit dem ORF-Report von 2002 darüber,
wie mit ihm und anderen Jugendlichen
vom Spiegelgrund nach 1945
in der österreichischen Gesellschaft
umgegangen wurde.
O-Ton Interviewerin: "Jetzt hat der Herr Gross
eine tolle Karriere gemacht.
Sie haben mir vorher gesagt,
Sie sind ja nicht in die Schule gegangen.
Sie haben ja so viel Zeit,
so viel wichtige Zeit verloren
als junger Bursch.
Das heißt, Ihre Karriere war eigentlich,
kann man sagen, zerstört."
O-Ton Fritz Zawrel: "Ja."
Interviewerin: "Wie ist das für Sie,
dass Sie wissen,
der eine hat dann alles davon profitiert
und Ihnen ist es nachher schlecht gegangen?"
Zawrel: "Ich habe immer wieder gesagt,
wenn mir nach 1945
nur mit einem Prozent
so viel geholfen worden wäre,
als wie dem Herrn Primarius Gross
geholfen worden ist,
dann hätte ich bestimmt nicht
diese fürchterliche,
negative Laufbahn eingeschlagen gehabt.
Aber schauen Sie,
ich habe keine Schulzeugnisse gehabt,
und ich habe zwar eine Lehre bekommen
über Vermittlung von meinem Vater
noch als Kellnerlehrling,
aber in der Berufsschule
habe ich Schwierigkeiten gehabt.
Die haben gesagt,
ich muss doch Schulzeugnisse
und ich muss doch eine Schule besucht haben.
Ich wollte aber niemandem sagen,
nein, ich war auf dem Steinhof
oder ich war auf dem Spiegelgrund.
Das war ja entsetzlich
und wenn sie ein bisschen
eine bessere Arbeit haben wollten,
haben die polizeiliche
Sittenzeugnisse verlangt
und das habe ich ja auch
wieder nicht bringen können.
Dann hätte ich einmal ein Glück gehabt
und das war 1948.
Ich habe das Zeugnis da noch irgendwo,
was mir diese Firma geschrieben hat
und da war ich dann ungefähr 15 Monate
Lkw-Mitfahrer bei dieser Firma
und da hat dann der Firmenchef
haben wollen,
dass ich den Führerschein mache.
Und ich habe gewusst,
die Vorstrafe von 1944,
also während der NS-Zeit.
ich habe gewusst,
den kriege nicht."
Fritz Zawrel wurde zu einem
der wichtigsten Zeitzeugen
der NS-Verbrechen
auf dem Spiegelgrund.
Trotz massiver Einschüchterungsversuche
berichtete er in den letzten 20 Jahren
seines Lebens
in Mittelschulen,
Berufsschulen,
Pflegeanstalten,
vor Richter*innen
und Staatsanwält*innen
und auf Psychiatriekongressen
über seine Erlebnisse
mit der NS-Psychiatrie,
deren Einfluss
und sozialdarwinistische Haltung
weit über das Jahr 1945 hinaus wirkte.
Zawrel wurde erst im Jahr 2002 rehabilitiert
und als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt.
2008 wurde mit dem goldenen Verdienstzeichen
des Landes Wien,
2013 mit dem goldenen Ehrenzeichen
für Verdienste um die Republik Österreich geehrt.
2016 beschloss der Gemeinderatsausschuss
für Kultur, Wissenschaft und Sport
die Umbenennung der NMS 3,
Hörnesgasse 12,
nach Friedrich Zawrel
in Friedrich-Zawrel-Schule.
An der Schule
weist eine Gedenktafel
auf ihren Namensgeber hin.
Fritz Zawrel erlebte das allerdings nicht mehr.
Er starb im Februar 2015.
Der Spiegelgrund wirft bis heute lange Schatten
auf die Gegenwart.
Welches Leben
ist wie viel wert?
Diese Frage sollte tief vergraben
und vergessen
in der Vergangenheit ruhen.
Tut sie aber nicht.
Wenn wir die Forderung
nach einem Nie-Wieder stellen,
müssen wir uns gleichzeitig
dessen gewahr sein,
dass ein
Wieder
möglich ist.
Dass es schnell gehen kann
mit der Umsetzung dessen,
was so manche Köpfe denken
und auch sagen.
Dass ja irgendwie
doch nicht alle Menschen
so wirklich gleich viel wert sind.
Dass Menschenrechte
verhandelbar sind.
Dass hässliche Bilder
eine politische Notwendigkeit
und selbsternannte
Volkskanzler
richtig seien,
um es
denen
mal
ordentlich
zu zeigen.
Es ist kalt
am Spiegelgrund.
Die Geschichte
dieses Ortes
und der Kinder,
die hier gequält
und getötet wurden,
ist eingebrannt
in die Geschichte Wiens.
Sie gehört
erzählt.
Die,
die quälten,
waren keine Monster,
auch wenn wir
versucht sind,
sie als solche
zu sehen.
Sie waren
TäterInnen,
die ihre Leben
weiterführten,
als wäre
nichts gewesen.
in einem Österreich
des Herrn Karl,
der zwar überall
dabei war,
aber eigentlich
eh nicht so wirklich.
Mich fröstelt.
Meine Gedanken
kreisen,
stolpern,
frieren fest
an diesem Ort
der gequälten
und getöteten Kinder.
Auch dann noch,
als unsere Exkursionsgruppe
mit dem Bus
zurückfährt
in die Stadt.
Immer und immer wieder
stelle ich mir
die gleiche Frage.
Was wäre ich gewesen?
Opfer
oder Täterin?
Das war das Podcast
Feature
Es ist kalt
am Spiegelgrund.
Produktion,
Konzept
und Regie
Kathrin Quatember.
Als Recherchequellen
zur Erstellung
der Texte dienten
die Ausstellung
Gedenkstätte Steinhof
zur Geschichte
der NS-Medizin
in Wien
und deren Homepage
gedenkstaettesteinhof.at.
Das Wien-Geschichte-Wiki,
ein Projekt
des Wiener Stadt- und Landesarchivs
und der Wien Bibliothek
im Rathaus.
Der Artikel
Meine liebe Republik,
als ob ich der letzte Dreck wäre
auf derStandard.at.
Die O-Töne aus Interviews
mit Fritz Zawrel
stammen aus der österreichischen Mediathek
und wurden von Johannes Hofinger
und Michael S. Mayer geführt.
Die letzte O-Ton-Sequenz
wurde aus der Report-Sendung
"Opfer vom Spiegelgrund"
von Sabine Zink
und Heidi Frank
aus dem Jahr 2002 übernommen.
Sämtliche Musik- und Soundeffekte
stehen unter Creative Commons Lizenzen.
Die Details dazu
findet ihr in den Shownotes.