Folge 26: Mit Judith Pühringer. Welten verbinden! Warum Klima, Wirtschaft, Soziales & Arbeitswelten zusammengehören
Eine Folge, die Hoffnung macht
10.08.2026 78 min
Zusammenfassung & Show Notes
Klimawandel, Arbeitsdruck, Menschen und Natur als vermeintlich endlose und austauschbare Ressourcen und eine Gesellschaft der Hustle Culture, in der viele von uns und nicht zuletzt die Umwelt unter die Räder geraten: Muss das so sein oder geht's auch anders?
Spoiler: Ja, es ginge auch anders! Und genau darüber haben wir mit der grünen Wiener Stadträtin Judith Pühringer gesprochen. Die studierte Betriebswirtin, Politikerin und langjährige NGO-Professionistin setzte sich schon früh mit dem Verbinden von Verteilungsgereichtigkeit, Ökonomie, Klima- und sozialen Fragen auseinander
In dieser Stunde zeigen wir gemeinsam mit Judith, wie wichtig es ist, all diese Themen zusammen zu denken und wie – egal ob in der Stadt oder am Land – eine alle Menschen mitnehmende Gegenwart und Zukunft gebaut werden kann. Von Kooperationen sozialökonomischer Betriebe mit Kommunen über die Gestaltung des öffentlichen Raums, der allen gehört bis hin zu Arbeits- und Lebensrealitäten, die unglaublich verschieden sind, aber trotzdem menschlich, sozial, gesund, ökologisch, inklusiv und würdevoll für alle gestaltet werden können.
Über Judith Pühringer:
Bio & Wordrap auf der Homepage der Wiener Grünen
Instagram: @judith.puehringer
Tiktok: @judith_puehringer
Facebook: https://www.facebook.com/judithpuehringerofficial
Bluesky: @judithpuehringer.bsky.social
Vergesst nicht, überall reinzufolgen. Dann verpasst ihr auch auf keinen Fall die Termine für "Melange mit Judith"
Judiths Buchtipps für die Community:
Mareike Fallwickl: Die Wut, die bleibt
Mareike Fallwickl: Und alle so still
Eva Reisinger & Mareike Fallwickl: Das Penismuseum
Dimitré Dinev: Zeit der Mutigen
Dimitré Dinev: Engelszungen
Spoiler: Ja, es ginge auch anders! Und genau darüber haben wir mit der grünen Wiener Stadträtin Judith Pühringer gesprochen. Die studierte Betriebswirtin, Politikerin und langjährige NGO-Professionistin setzte sich schon früh mit dem Verbinden von Verteilungsgereichtigkeit, Ökonomie, Klima- und sozialen Fragen auseinander
In dieser Stunde zeigen wir gemeinsam mit Judith, wie wichtig es ist, all diese Themen zusammen zu denken und wie – egal ob in der Stadt oder am Land – eine alle Menschen mitnehmende Gegenwart und Zukunft gebaut werden kann. Von Kooperationen sozialökonomischer Betriebe mit Kommunen über die Gestaltung des öffentlichen Raums, der allen gehört bis hin zu Arbeits- und Lebensrealitäten, die unglaublich verschieden sind, aber trotzdem menschlich, sozial, gesund, ökologisch, inklusiv und würdevoll für alle gestaltet werden können.
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Mareike Fallwickl: Die Wut, die bleibt
Mareike Fallwickl: Und alle so still
Eva Reisinger & Mareike Fallwickl: Das Penismuseum
Dimitré Dinev: Zeit der Mutigen
Dimitré Dinev: Engelszungen
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Transkript
Hey, wir sind Kathrin, die meisten von euch kennen mich unter dem Spitznamen Quati und Sarah mit "Österreich, what the fuck?!"
Wir stellen unseren Gästen die Fragen, denen sonst keiner stellt, und erfahren so viele Dinge, von denen ihr keine Ahnung hattet, dass ihr sie über unsere Gäste wissen wollt.
Wir haben natürlich einen Fahrplan für unseren Podcast.
Wir steigen ein mit der Frage nach der nicht offensichtlichen Expertise.
den geheimen Leidenschaften und Hobbys der österreichischen und deutschen Prominenz an gescheiten und interessanten Menschen, für die sie eher nicht so bekannt sind
Heute ist Judith Pühringer bei uns im Studio.
Judith, du bist Stadträtin der Grünen in Wien, Landessprecherin, aktiv in der österreichischen Armutskonferenz.
Ehemalige Jungscharleiterin, hast BWL studiert und versucht, eine Bank mitzugründen.
Gibt's auch was, das du nicht kannst?
Danke für die großartige, liebe Vorstellung.
Es gibt ganz viele Dinge, die ich nicht kann und ganz viele Dinge, die ich versuche noch zu lernen, aber ganz vieles wird sich auch nicht mehr ausgehen in diesem Leben.
Du hast gesagt, du findest dein Hobby irgendwie banal, aber eigentlich ist es das gar nicht.
Du liest gerne.
Was man jetzt nämlich nicht sieht, ist, dass bei uns im Hintergrund jede Menge Bücherregale zu sehen
sind, ich glaube, wir teilen dieses Hobby.
Warum ist es nicht banal für dich?
Was liest du gerne?
Es ist insofern nicht banal, es ist ein bisschen so ein Hobby, das nicht so shiny ist, sondern ein Hobby, wo man eher sagt, okay, das ist jetzt nicht das Speziellste aller Hobbys.
Aber ich finde schon, dass Lesen einfach so ein ganz großer Schatz ist im Alltag und einer, den ich mir auch wirklich bewahrt habe, auch in schwierigen Zeiten, in stressigen Zeiten.
dass Bücher mich einfach durch viele auch komplexe herausfordernde Zeiten einfach gut durchbegleiten.
Und ich glaube, das hat schon als
In meiner Kindheit als Kind begonnen, weil Bücher für mich einfach immer die fantastischsten Abenteuer und Geschichten bereitgehalten haben.
Und ich einfach immer schon so eine totale Büchernärrin war
Und ich Bücher einfach über alles liebe.
Ich bin auch ein wahnsinnig analoger Mensch, das muss ich sagen.
Insofern sind die digitalen Zeiten für mich durchaus eine Herausforderung.
mit all diesen Technical Tools und der Digitalisierung mithalten zu können.
Und alle, die mich gut kennen, wissen, dass ich irrsinnig analog bin.
Ich bin auch eine, die.
in Büchern noch mitschreibt.
Ich brauche immer irgendwie einen Stift in der Hand.
Sehr lange wollte ich meinen Kalender auch noch mit der Hand schreiben.
Das wurde mir dann recht schnell aus der Hand genommen, spätestens als ich in die Politik gekommen bin.
Aber so analoge Dinge mag ich und Bücher gehören für mich dazu.
Also insofern habe ich auch überhaupt kein E-Read oder E-Book.
Urlaub fahre, ist mein Koffer voll mit Büchern, weil die müssen auch quasi riechen und schwer sein.
Und da muss irgendwann einmal der Sand rausrieseln.
Also ich bin wirklich eine Büchernerin und wenn du, wenn ihr mich fragt, was ich lese
Dann ist es natürlich schon sehr viel zeitgenössische österreichische Literatur.
Also ich mag österreichische Literatur sehr, sehr gerne und bin natürlich sehr viel feministische, aktuelle Literatur.
Mareike Fallwickl habe ich jetzt gelesen natürlich, mit der "Wut, die bleibt" und "Und alle so still", die mich sehr berührt.
Und das "Penismuseum" habe ich gelesen und
Ja, und so die Dinge hängen damit zusammen.
Ich habe aber auch viel Lyrik gelesen, früher vor allem sehr viel Lyrik.
Ich habe Kinder und insofern bin ich auch immer auf der Suche nach guten Kinderbüchern.
Und mit dem Lesen zusammenhängt ein bisschen auch meine Liebe für Buchhandlungen.
Also ich bestelle Bücher auch nicht, ich gehe in Buchhandlungen, habe da gar keine Lieblingsbuchhandlung, aber ich liebe das, in eine Buchhandlung zu gehen, auch nach einem langen Tag.
Hallo zu sagen und dann einfach nochmal so ein Geschenk in die Hand gedrückt bekommen zu haben von einer Buchhändlerin, die sagt
Ich glaube, das musst du lesen.
Das sind für mich die allerschönsten Glücksmomente.
Und da nicht so viel Zeit überbleibt am Ende des Tages, würde ich sagen, wenn ich ein Hobby habe, dann ist es Lesen.
Aber da habe ich gleich eine Frage an dich und zwar, ich bin auch eigentlich von klein auf eine Leserin gewesen und hab
das große Glück gehabt, auch Eltern zu haben, die mir den Zugang zu Büchern ermöglicht haben.
Und irgendwann bin ich dann erwachsen geworden und ich weiß, ich kann den Zeitpunkt nicht
genau sagen, wann ich dann also nicht aufgehört habe zu lesen, aber dadurch, dass ich beruflich sehr viel mit Texten konfrontiert bin
Bin ich so, ich habe diese, ich nenne es jetzt Kopfruhe nicht mehr so ganz
den Fokus zu finden.
Und das ist natürlich jetzt, da brütiert hier ich einiges auf dich, Judith.
Aber ich denke mal, gerade, wenn es an viel herumreißt und wenn man viel
unterschiedliche Termine hat und viel mit Menschen zu tun hat und ohnehin den ganzen Tag irgendwie am Kommunizieren ist und am Lesen und am sich in Inhalte vertiefen.
Wie schaffst du das für dich, dass du dir sozusagen in deinem Kopf die Ruhe noch findest oder den Platz einräumst zu ein Eck, wo du sagst, ja, und da kommt jetzt Lesen hin?
Weil das tut mir gut oder das brauche ich einfach.
Das ist eine urschöne Frage, Quati, jetzt wo du sie mir stellst.
Weil so hat mich das noch niemand gefragt.
Und ich glaube, die Antwort ist, ich brauche die Ruhe nicht vorher, um zu lesen, sondern das Lesen macht die Ruhe
Also ich glaube, ich bin auch mit 100.
000 Gedanken, aber in dem Moment, wo ich ein Buch aufschlage und jetzt, wo du mich fragst, komme ich drauf warum?
Weil ich finde kommunizieren und es stimmt, ich bin permanent am Kommunizieren.
Den ganzen Tag irrsinnig intensiv, tausend Nachrichten, tausend Entscheidungen, tausend Dinge, die auf mich hereinprasseln.
Aber lesen heißt eigentlich ein bisschen allein sein mit mir.
Und ich bin schon ein Mensch und eine Frau, die
Also ich bin gern mit mir alleine und es ist ein bisschen das, was ich mir, also das ist der größte Luxus und das, wovon ich am wenigsten habe.
Und ich glaube, lesen heißt
Ha, hier sitze ich, hier ist das Buch und irgendwie ist dann das Handy nicht mehr relevant, Menschen sehen, dass ich lese und das ist einfach so eine totale Zeit nur für mich.
Und insofern
Ja, tausend Gedanken, aber Lesen ordnet mich total und bringt mich total zur Ruhe, weil ich halt auch in ganz andere Geschichten einsteige.
Und ich muss auch sagen, ich kenne viele Menschen mit ganz hoher Expertise, die wahnsinnig viel Fachliteratur lesen.
Und das ist für mich ein anderes Lesen.
Also von diesem Lesen rede ich nicht.
Fachliteratur lese ich auch und ich lese Texte.
Aber das ist ganz anders.
Da habe ich dann auch einen Leuchtstift in der Hand und denke mir, okay, das ist jetzt
lesen um zu verstehen, lesen um quasi sofort irgendwas damit zu machen und das andere Lesen ist aber
Also ist ein Lesen, das mich beruhigt ordnet, meine Gedanken ordnet.
Und es ist alles, es sind einfach Romane.
Also es ist keine Fachliteratur.
Also es ist ein Eintauchen in eine andere Welt, ein bisschen rausgehen aus dieser.
Aber das bringt mich auf eine Frage, weil das ist ein Problem, mit dem ich gerade struggle.
Ich lese sehr gerne.
Und ich habe traditionell wirklich wahnsinnig viel gelesen.
Ich hatte eine Phase, da habe ich so um die zehn bis zwölf Bücher die Woche gelesen.
Da bin ich jetzt nicht mehr.
Aber was machst du, wenn dir ein Buch einfach nichts gibt?
Kannst du ein Buch anfangen und nicht fertig lesen?
Ja, das kann ich.
Also das kann ich richtig gut.
Das kann ich richtig gut.
Ja.
Also spüre ich dann auch relativ schnell and when's dann, also es gibt ein paar Bücher who I think they are good, da muss ich durch, dann muss ich durch
Und es wird dann gut, weil Freunde gesagt haben, du, das wird gut, du musst über den Anfang drüber oder so.
Aber wenn ich den Hinweis nicht bekomme, dann kann ich Bücher auch gut weglegen.
Aber ich bin so der klassische Fall, ich glaube, es gibt sogar irgendeinen Fachbegriff einen japanischen, dafür habe ich ihn vergessen
Ich bin der klassische Fall, ich habe schon mehr Bücher, als ich in meinem Leben je lesen werde können.
Also nur die Bücher, die ich zu Hause habe, werde ich.
in diesem Lesen, in diesem Leben nicht mehr lesen können.
Insofern.
Und ich bin dann auch, ich schenke irgend Bücher her oder sage, nimm es, also ich bin da sehr.
Eine Freundin von mir ist doch ein gutes Vorbild, weil
Die schenkt nur mehr her.
Also sie liest und schenkt sofort her, weil sie sagt, ich kann nicht mehr mehr Bücher haben.
Da bin ich noch nicht.
Ich bin da eben auch so ein anhängiger Mensch und wenn Bücher mich sehr berühren, dann habe ich das Gefühl, sie müssen rund um mich sein.
Aber das wären dann ja auch weniger, die so ganz eine ganz große Bedeutung haben, wo ich das Gefühl habe, die bleiben.
Magst du uns noch ein paar Buchtipps geben, die wir in die Shownotes klopfen?
Also zwei haben wir ja schon, aber.
Ja.
Ich habe jetzt gerade einen 1200 Seiten-Roman und ich habe, glaube ich, also für heute Abend habe ich mir vorgenommen, wenn wir fertig sind mit diesem Podcast, sind die letzten 20 Seiten.
Und das ist ein Roman, der mich jetzt sehr lange begleitet hat.
Das ist die "Zeit der Mutigen" von Dimitré Dinev, der hat den österreichischen Buchpreis gewonnen.
Er hat zehn Jahre dran geschrieben und alleine, dass ein Mensch zehn Jahre daran schreibt.
Beeindruckt mich so.
Und sein erstes Buch "Engelszungen" habe ich auch super gefunden.
Und er lebt in Wien und hat diese ganze Bulgarien- und Fluchtgeschichte und spannt da so eine Familiensaga über ganz viele Jahrzehnte und fast Jahrhunderte auf.
entlang der Donau und mit unglaublichen Charakteren und unglaublichen Geschichten.
Und ich finde Zeit ermutigen ist auch so ein schöner Team.
Jedes Mal schaue ich es an und es ist schon ganz abgegriffen.
Allein weil ich es gelesen habe, ist es schon abgegriffen, weil 1200 Seiten liest man ja nicht schnell.
Also, das lese ich nicht schnell.
Also, das ist ein Buch, das ich total empfehlen kann.
Und lasst mich gut zu belegen.
Ich mache nämlich eh auch so, gerade auch so kleine Social Media Geschichten, wo ich Bücher empfehle
Hm, müsste ich noch ein bisschen nachdenken, aber ich glaube, mir fällt noch eins ein im Laufe unseres Podcasts.
Ja, wir haben nur einige Themen vor und da kommt dann sicher, du sagst dann sicher so, ah ja, und übrigens
Da hätte ich noch einen Buchtipp.
Zum Dimitri Tienew, jetzt, wo du seinen Namen gesagt hast, das sieht schon ewig, ewig, ewig aus.
Ich habe ihn im Salzburger Literaturhaus mal kennengelernt, persönlich.
Und das war unglaublich, also ich kann mich noch erinnern, er ist ein wahnsinnig beeindruckender Mensch.
Und ich habe eh auch von ihm mehrere Bücher herumstehen.
Das hat mir gerade wieder dabei geholfen, eine sehr schöne Erinnerung.
zurückzubringen, danke dafür.
Sehr gerne.
Also Fleitermutig ist auch so ein Sommerbuch.
Also ich glaube, das ist einfach, dass man den Sommer mitnehmen kann.
Und während du geredet hast, konnte ich kurz überlegen, was ich noch gelesen habe.
Das ist schon ein bisschen älter.
Aber Rebecca Solnet ist auch so eine totale Wegbegleiterin für mich.
Sie hat jetzt gerade wieder ein aktuelles Buch geschrieben, das habe ich bestellt, aber noch nicht gelesen.
Aber Hope in the Dark, also ich weiß gar nicht, wie die deutsche Übersetzung heißt.
Ich glaube, es geht um Untold possibilities, also unerzählte Möglichkeiten.
Und es geht um einfach, wie bleibt man hoffnungsvoll in dunklen, frisenhaften Zeiten.
Und die Rebecca Solnet ist so eine, die auch in einer Art und Weise schreibt, die mich auch so politisch total bewegt und berührt.
Also sie ist auch so eine Pflicht.
Eine Pflichtautorin, finde ich, die so Essay-artig einfach immer wieder die Zeit beschreibt, in der wir leben und dabei aber wahnsinnig Hoffnungsvolle.
Ist also auch ein Buch, das ich empfehlen kann.
Danke für die Buchempfehlungen.
Ich habe die euch in die Shownotes rein.
Könnt ihr dann lesen, wenn ihr vielleicht für den Sommer noch ein Buch sucht.
Grundsätzlich haben wir ja in, also mit dir im Vorab hat die Sarah ja schon drüber gesprochen, was sozusagen das Thema sein kann, was so ein bisschen der Schwerpunkt ist von heute.
Wir werden wahrscheinlich
Und die, die uns länger schon zuhören, wissen eh, dass wir dann irgendwie abbiegen in andere Richtungen.
Aber das Thema, das wir uns heute vornehmen.
Passt ja auch sehr gut zu deiner Biografie, Judith, und zwar das Thema Klima und wie das mit Gesellschaft und Sozialem zusammenhängt.
Da kommt mir gleich eine Frage, und zwar, was war bei dir in deiner Biografie das erste Thema, das dich bewegt hat?
Das Soziale oder das Klima?
Ja, das kann ich total eindeutig beantworten.
Und es ist eindeutig das Soziale.
Also in Wirklichkeit, ich komme vom Sozialen und ich habe 15 Jahre lang in der Welt der NGOs gearbeitet, ganz intensiv.
Und BWL, du hast es vorher gesagt, aber das steht ja, ist auch ein bisschen, das klingt fast ein bisschen schräg in meiner Biografie, warum um alles in der Welt habe ich BWL studiert.
Und das war aber damals so ein bisschen, wo ich so das Gefühl hatte, ich glaube, wenn es nach meiner Liebe zur Literatur gegangen wäre, hätte ich wahrscheinlich
Germanistik studiert und Literaturwissenschaft.
Und ich kann mich auch erinnern, meine Deutschprofessorin nach der Armatura hat gesagt, was machst du denn?
Ich habe gesagt, ich gehe auf die WU und sie etwas zu weit begonnen.
Das war irgendwie ein total lustiges Erlebnis.
Sie war völlig geschockt.
Das verstehe ich gar nicht, Judith.
Und ich glaube, ich habe es ein bisschen immer so gesehen als, okay, ich studiere jetzt irgendwas, wovon ich keine Ahnung habe, was mir eigentlich jetzt auch nicht so liegt.
But ich hätte es gern, um dann in einem Bereich zu gehen, wo man anerkannter wird, wenn man dieses Werkzeug sozusagen hat.
Und die Wahrheit ist, dass sie sich auch ausgegangen.
Also sie ist sich aus mehreren Gründen ausgegangen, dass dieses BWL-Handwerkszeug, dass ich jetzt
Das hat mich irgendwie gut geschützt, auch so vor diesen, zum Teil kriegt man ja noch so Vorwürfe, man hat halt nur Germanistik studiert oder man hat halt irgendwie nur Povi studiert oder whatever.
Und ich habe so das Gefühl, in dieser BWL-Welt gibt es etwas, was dann sehr anerkannt wurde und was mir aber dann Welten geöffnet hat, wo ich sozusagen mit dem, was ich eigentlich will, auch gesellschaftspolitisch
mir leichter getan habe.
Ich glaube, es war damals sehr intuitiv.
Jetzt im Nachhinein habe ich das Gefühl, war es auch kein Zufall, warum ich es studiert habe und warum ich dort dann
Und das ist auch etwas, was mich sehr geprägt hat.
Es war so eine Zeit an der WU, das war die alte WU, ihr wisst, sie war überhaupt nicht barrierefrei mit den großen, mit den Stufen.
Also es war der Inbegriff von
Nicht inklusiv, männlich dominiert.
Alle wollten irgendwie zu den Lehman Brothers und wollten irgendwie an der Börse spekulieren, das waren die 90er Jahre.
Also es war eine total, also quasi
Neoliberalismus und Kapitalismus, Edits also am Peak zu der Satcha und die Reagan Jahre, ne?
Das waren die Setcher und die Reagan Jahre und das waren einfach die total
die super turbokapitalistischen Jahre auch mit diesen ganzen Börsegeschichten.
Also vor 2008 eben, also bevor zum ersten Mal dieses System irgendwie auch kollabiert ist.
Und was halt spannend war, dass in dieser WU der 90er Jahre dann alle, die, die sozusagen nicht diesen Mainstream-Kapitalismus, sondern die das sehr kritisch gesehen haben, sich schnell gefunden haben, sage ich mal.
Alle, die, die kritisch waren, die
In Wirklichkeit an anderen Themen interessiert waren, die das ganze Thema Ungleichheit, Verteilungsgerechtigkeit halt alles schon da hatten und trotzdem an der WU waren, die haben sich schnell gefunden, sage ich einmal.
Und das war damals schon eine coole Zeit, um zu studieren, weil wir uns sehr widerständig gefunden
Ich habe immer gesagt, an der Uni Wiener sind lauter widerständige Leute in Fächern, wo klar ist, dort findet man quasi auch die Linken und die politischen und die Politisierten, aber in der WU nicht.
Und da waren wir ein bisschen so ein Krüppchen halt, so ein verschworenes, auch ein bisschen durchaus revolutionäres Krüppchen.
Und mit vielen bin ich auch noch total verbunden, die damals so
Assistenten waren oder Assistentinnen waren.
Und ich habe mich am Institut für Sozialpolitik mich dann auch spezialisiert.
Also ich habe BWL mit Sozialpolitik auch verbunden und
Da habe ich schon gemerkt, okay, da will ich hin, da zieht es mich hin, das ist total meine Welt.
Aber halt, ich bin ein bisschen von der anderen Seite gekommen.
habe aber dadurch halt schon viele Einblicke auch bekommen durch diverse Praktika im Banken.
Ich war auch bei diesen klassischen Beratungsfirmen, BCG und wie sie nicht alle heißen.
Also ich habe diese
diese kapitalistische Welt durchaus von innen auch gesehen und damals kennengelernt und auch gesehen, wie pervertiert das alles ist und wie unmenschlich und wie
Also wie weit weg von einer nachhaltigen Wirtschaftsform?
Und das hat mich extrem geprägt, diese WU der 90er.
Aber jetzt habe ich extrem weit ausgeholt, die Frage war eine Frage.
Das war eine zu unglaublich spannende Antwort.
Also bitte hol aus
Das ist so ganz gut.
Mir ist nämlich nur, weil es ist so, ich meine, vielleicht ist das irgendwie so das klassische Vorurteil, weil ich in erster Linie VWLerInnen kenne, wo eher die sozusagen die
Linken Dahamson.
Trifft das zu oder ist das irgendwie so ein Vorurteil meinerseits?
Nein, das trifft total zu.
Also unter den VWL, VWLerinnen, da waren natürlich auch die kritischen daheim
Aber eben auch in der BWL Wahnseh.
Und da haben wir uns natürlich dann schon mit den VWL darinnen gefunden, aber eben damals an der WU hat sich eben rund um dieses Institut für Sozialpolitik, wo ich dann auch die Diplomarbeit über quasi
Integration von Menschen mit Behinderung in Unternehmen geschrieben habe.
Da hat sich noch einmal irgendwie so, und das war der Badelt damals, der dann später Rektor war.
Und der Badelt hat ja dann mit der neuen WU diesen Klänen gesetzt, Wirtschaft neu denken.
Und das war dann schon ein totaler Paradigmenwechsel.
Also was immer man jetzt quasi sagt, radelt und so weiter.
Ich schätze ihn immer noch, er war mein Professor, aber er hat dann eigentlich so ein bisschen diesen.
Insgesamt die WU, also sowohl die VWL als auch die BWL und die Handelswissenschaften, so ein Stück weit quasi in eine andere Richtung mit dem neuen Campus gedreht im Sinne von
Wirtschaft neu denken und sozusagen auch, dann gab es von der Sigrid Stagl diesen cool, diese coole, diesen Lehrgang auch zum Thema
Klima und Wirtschaft und es gibt ja jetzt, du kannst jetzt Sozioökonomie studieren.
Das ist ein bisschen das, was ich damals gebraucht hätte, Sozioökonomie, aber das habe ich mir halt ein bisschen selber so und viele mit mir selber zusammengestellt.
Aber da hat sich mittlerweile halt auch sehr viel bewegt.
Ich glaube, was mich immer fasziniert hat, war so ein bisschen Welten miteinander zu verbinden, die scheinbar weit weg sind voneinander.
Ich glaube, da gibt es irgendwas, was mich
Das bewegt mich, das treibt mich an.
Also Welten verbinden, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen und innerhalb dieser bestehenden Systeme Nischen suchen, wo man reingehen kann und ein Stück weit
Ja, auch hineinspalten kann, aber im besten Sinne, um halt auch in diesen scheinbar festgefahrenen Systemen was zu verändern und zu bewegen und Nischen zu suchen, wo dann Veränderung stattfinden kann.
Das hat mich, glaube ich, immer fasziniert.
Und Welten zu verbinden, eben die, die auf den ersten Blick vielleicht auch nicht zusammengehen.
Und es ist ja auch einfach irrsinnig spannend zu sagen
Man kritisiert etwas, das man tatsächlich kennt und man sich gut auskennt.
Das ist ja immer viel interessanter, etwas aus einer Position des Wissens herauszukritisieren, als aus einem Bauchgefühl.
Genau, und das war das, was dann auch irgendwie, was mir dann tatsächlich geholfen hat, dieses Handwerkszeug der BWL zu kennen.
Und jetzt einen Schritt weiter, mein erster Job sozusagen nach dem Studium war einer, in dem ich 15 Jahre geblieben bin, was halt ein totaler Glücksfall war.
Und das war dieses Netzwerk der sozialen Unternehmen, wo ja
Im Namen schon, was sind soziale Unternehmen, wie können Unternehmen überhaupt sozial sein?
Was bedeutet denn da, sozial nachhaltig zu sein?
Und ich bin genau bei denen gelandet.
Ich bin in einem kleinen Verein gelandet.
wo 200 Unternehmen gesagt haben, wir sind soziale Unternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit und zwar im Sinne der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit.
Also ich bin genau da gelandet, wo Unternehmen sagen, wir machen das.
Und das war die größte Faszination und gleichzeitig für mich das größte Glück in so einem kleinen Verein mit Mitte 20.
haben mich die genommen, ohne dass sie mich kannten und haben gesagt, ja, da sind wir, wir haben 200.
Ich meine, das waren in Wirklichkeit, sind das 40.
000 Beschäftigte.
Das sind diese eh, ihr kennt sie eh, das sind die sozialen Unternehmen, sozial-ökonomische Betriebe.
Und mit diesen Unternehmen dann
Interessensvertretung, Lobbying, Advocacy-Arbeit zu machen, war meine Arbeit 15 Jahre lang und diese Unternehmen einfach sichtbar zu machen und in ihrem Sinne und vor allem im Sinne der langzeitarbeitslosen Menschen
Advocacy und Lobbyingarbeit zu machen.
Also das habe ich 15 Jahre gemacht.
Insofern komme ich zu 1000 Prozent, um auf die allererste Frage zurückzukommen, vom Sozialen.
Aber das Klimathema und das ökologische Thema war immer schon eingeschrieben, weil die sozialen Unternehmen, also ich weiß nicht, ob ihr das wisst, das hat mich ja wahnsinnig fasziniert, dass.
diese Unternehmen in Wirklichkeit mit einem unglaublichen politischen Experiment gestartet sind.
Das war der Sozialminister Dallinger.
Das ist der, der dann, er ist leider dafür bekannt geworden, dass er abgestürzt ist mit seinem Flugzeug über dem See.
Und Dahlinger hat damals gesagt, okay, wir haben zigtausend Arbeitslose.
Das war die berühmte Aktion 8000.
Wir haben 8.
000 Arbeitslose.
Was tun wir jetzt?
Und er hat das genannt, wir machen experimentelle Arbeitsmarktpolitik.
Und bis heute finde ich das so faszinierend, dass Politik sagt.
Wir machen jetzt ein Experiment.
Wir probieren etwas aus.
Ich meine, das ist undenkbar heute.
Und in den 1980er Jahren hat der Dallinger als Sozialminister gesagt, was tun wir mit 8000 Arbeitslosen?
Die schicken wir jetzt nicht all den AMS-Maßnahmen, sondern wir unterstützen die langzeitarbeitslosen Menschen selbst und all ihre Communities rundherum, Unternehmen zu gründen, um diese Menschen zu beschäftigen.
Das war der soziale Nachhaltigkeitsaspekt und der Zusatz war, und am besten tun wir das in einem Feld, wo es um ökologische Nachhaltigkeit, heute würde man sagen, Kreislaufwirtschaft geht
Und wir schreiben das Jahr 1980.
Also mit heutiger Sicht, wie innovativ, wie mutig, wie unkonventionell
war diese Politik von Dallinger.
Ich finde das nach wie vor einer der unfassbar interessantesten politischen Geschichten, die es eh gegeben hat, vor allem deshalb
Also jetzt in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, vor allem deshalb, weil es diese Unternehmen nach wie vor gibt.
Also diese 200 von damals, also manche haben sich gewandelt, sie haben fusioniert.
Manche Projekte gibt es nicht mehr so in der Form, aber in Summe sind die stabil immer noch da und machen einen enorm wichtigen Job, nämlich langzeitarbeitslose Menschen.
zu beschäftigen, nämlich existenzsichernd, sie während dieser Zeit auszubilden, weiterzubilden, Schulden zu bearbeiten, verschiedene Themen, die Langzeitarbeitslosigkeit eben auch mit sich bringen.
Mit dem Ziel deiner Integration in einen Arbeitsmarkt dauerhaft.
Und da gibt es jetzt noch tausend Themen, wo ich finde, was nicht gut läuft und warum uns ein inklusiver Arbeitsmarkt fehlt, da könnte ich jetzt noch sehr lange drüber reden.
Aber die Grundidee ist eine total starke
Auch deshalb, weil es nicht darum gegangen ist, dass Arbeit irgendwie gespielt wird oder dass man so tut, als ob man arbeiten würde, sondern echte Arbeit und quasi mit marktfähigen Produkten, mit marktfähigen Dienstleistungen.
Und das war die ökonomische Nachhaltigkeit.
Also ja, ich bin immer noch begeistert von der Arbeit und in Wirklichkeit, wenn wir jetzt darüber reden,
wie wir Wirtschaft neu denken können, wie wir Wirtschaft gestalten können, wie Krätzelwirtschaft funktionieren kann, wie wir wieder in so einen Modus kommen, wo wir
Kreislaufwirtschaft fördern, aber auch kleine Unternehmen, Unternehmen, die eben auch sozial sind und diesen sozialen Auftrag auch ernst nehmen.
Eigentlich bräuchten wir das so dringend wie nie zuvor und wir bräuchten einen Ausbau auch dieser Unternehmen.
Und Glette, die kamen einen totalen Schatz, weil seit 1980 gibt es die.
Die strugglen halt total und wurden nie wirklich gut weiterentwickelt, aber da sind wir jetzt schon ganz tief drinnen in der Arbeitsmarktpolitik.
Aber da komme ich her
Und das hat mich urlang geprägt.
Und weil du gerade gesagt hast, dass es eben auch nicht nur um Beschäftigung geht, sondern tatsächlich um sinnvolle Arbeit.
Wichtig ist dabei natürlich auch, dass es um gerechte Bezahlung geht und nicht nur um ein, naja, da gibt es ein bisschen ein Taschengeld, weil eigentlich müssen sie ja dankbar dafür sein, dass sie was tun dürfen.
Das ist immer dann der Punkt, der mir so wichtig ist.
Voll.
Und das haben diese sozialen Unternehmen ja auch gehabt.
Also es gibt einen Kollektivvertrag, das ist ein Kollektivvertrag, den wir dann auch selber
ein Stück weit mitverhandelt haben.
Das ist dieser SPÖ, Sozialwirtschaftsösterreich-Kollektivvertrag.
Da ging es dann auch ein bisschen um die Frage, wie werden diese Mitarbeiterinnen dort auch abgebildet.
Da haben wir es sehr gerungen.
Da gab es mal viel mehr Stufen der Einstufung.
Also es ist
Kein Taschengeld.
Es ist schon ein echter Lohn.
Und es ist auch ein existenzsichernder Lohn.
Aber natürlich das Ziel, und das sage ich immer,
Die Schwierigkeit ist ein bisschen, die wir im Moment haben.
Wir haben ein bisschen diesen zweiten Arbeitsmarkt, das wird gerne als zweiter Arbeitsmarkt bezeichnet und dann haben wir den ersten.
Und das ist natürlich eine totale Hierarchisierung.
Also es gibt der zweite, und Ziel ist dann der erste.
Gleichzeitig wissen wir, für ganz viele Menschen geht sich das aber gar nicht aus, der erste Arbeitsmarkt, weil die Bedingungen vom ersten Arbeitsmarkt einfach zum Teil so hoch, so brutal, so auch
Halt auch, wenn man verschiedene Themen hat oder auch Erkrankungen hat oder nur nicht immer voll leistungsfähig ist, geht sich so einfach nicht aus.
Insofern sage ich jemand, eigentlich geht es um einen inklusiven Arbeitsmarkt für alle Menschen, also ein Arbeitsmarkt, auf dem alle Menschen Platz haben
wo alle Menschen ein existenzsicheres Einkommen haben, das ist in Wirklichkeit das Ziel, das wir dann am Ende auch gar nicht mehr sagen und dann Integration in den ersten Arbeitsmarkt
sondern sagen, passt diese Arbeit für dich?
Und wenn sie passt, dann muss sie auch dauerhaft stattfinden können.
Und in Wirklichkeit können Kommunen da ganz viel machen.
Es gibt europäisch sehr gute Beispiele, das gibt es in Österreich leider nicht.
Sehr gute Beispiele auch wie so ein
inklusiver Arbeitsmarkt, wo alle auch bleiben können, weil du hast immer einen Drehtüreffekt.
Also wenn du, es gibt ganz viele Menschen, wo du weißt, okay, die sind im ersten Arbeitsmarkt, aber nach ein paar Monaten oder Wochen
Oder vielleicht auch nach einem Jahr schaffen sie es nicht mehr und müssen dann wieder den ganzen Weg zurück.
Und das ist natürlich unglaublich frustrierend, dieser berühmte Drehtüreffekt.
Das heißt, warum es nicht gleich anders denken?
Und wenn wir aber Wirtschaft insgesamt anders denken würden, im Sinne von ein System, das ein nachhaltiges System ist, auch ein System, das Menschen eben nicht nur als irgendwelche Ressourcen wie andere sieht
Ich glaube, wir könnten auch viel über Kommunen und da bin ich wieder bei Wien, weil ich bin ja in Wien und ich glaube, gerade Wien könnte wahnsinnig viel machen, um so eine Art
von Wirtschaft in Wirklichkeit zu fördern, zu stützen, überall mitzunehmen, bei Ausschreibungen besonders solchen Unternehmen Aufträge zu vergeben.
Also man könnte da viel mehr proaktiv meiner Meinung nach daraus machen.
Aber du hast jetzt auch schon gemeint, das sind nachhaltige Unternehmen und da wurde nachhaltig auch die Umwelt mitgedacht
Zu dem Thema wollte ich ja mit dir jetzt auch noch unbedingt kommen, weil wir eigentlich gesagt haben, Umwelt und Klima als soziale Frage.
Darf ich noch ganz kurz dreien grätschen?
Weil sonst befürchte ich das nämlich immer dazu passt.
Und zwar, weil du, Judith, gesagt hast, sozusagen die Rolle von Kommunen und der Kooperation von Kommunen mit sozial-ökonomischen Betrieben.
Ich komme ursprünglich aus der Gemeinde Ebensee und bin als Kind einer Mutter aufgewachsen, die in zu einem sozial-ökonomischen Betrieb.
Projektleitungen gehabt hat.
.
Wirklich.
Das heißt, ich bin als sozusagen in einem Umfeld auf euch kann ich aber durch das, dass ich als Kind für ein
Betrieb mit Mama im Büro besucht habe und so.
Jetzt war das für mich, was irgendwie das hat mir so mein
Sehr lange Zeit begleitet.
Ich habe dann später auch mit Lehrlingen aus Rahmen dieser Projekte politische Bildung gemacht und Demokratiebildung gemacht.
Und dort ist es wirklich, da sieht man, wie wichtig oder wie gut das mit
Aber da hat die Gemeinde eine ganz aktive Rolle auch eingenommen, Aufträge zu vergeben an Projekte.
was wir Wanderwege wieder in Schuss bringen, Gärtnerei, Gärtnereidienstleistungen und und zig andere Sachen auch.
Und das funktioniert natürlich
Ich sage einmal so, wenn man irgendwie glaubt, man kann wem Backel Geld hinschmeißen und sagen, du machst das jetzt und wer zur Wirtschaft an.
dann ist das natürlich nicht das, wie es funktioniert, aber ich finde, das sollte auch in der Privatwirtschaft nicht so funktionieren, sondern da geht es ja ganz stark um Kooperation und die Dienstleistung muss ja trotzdem, also die hat ja trotzdem, die passt ja trotzdem.
Aber es ist einfach sozusagen einerseits die Ressourcen, die zur Verfügung stehen, zum Beispiel
SozialarbeiterInnen, die eben begleiten.
Oder sozialarbeiterische Beratung bei Behörden wegen etc.
Und auch diesen Betrieb gibt es schon sehr, sehr, sehr, sehr lang mittlerweile.
Und es funktioniert
Also das finde ich, das wollte ich nur als Beispiel auch nochmal zeigen, dass es nicht nur in großen Kommunen funktioniert oder funktionieren kann, sondern dass ich finde, dass es gerade in dezentralen Regionen
Können das irrsinnig große Faktoren sein dafür, dass zum Beispiel Ortschaften nicht sterben?
Total.
Ja.
Wenn immer von Ortskernbelebung gesprochen wird und und und.
Das sind nicht immer nur irgendwelche Startups, die sind dann immer auch schön, aber das sind
sozusagen nicht immer nur solche Unternehmen, sondern da gehören auch die sozialen, gerade die sozial-ökonomischen Betriebe mitgedacht, wenn es um
ums Gemeinde- oder Ortssterben geht.
Also das wäre auch ein Hebel.
Aber Entschuldigung, jetzt bin ich ein bisschen abgeschwiffen.
Ich würde irrsinnig gerne noch darauf reagieren.
Ja, Judith, natürlich.
Es ist unschön, mit euch zu reden.
Ich habe das Gefühl, es gibt tausend Themen, aber auch tausend Abzweigungen.
Aber die möchte ich noch gern, ich möchte noch gern
noch kurz antworten, weil du hast total recht.
Und jetzt bringe ich ein Thema ein, das ich später eh eingebracht habe, weil es gibt so wahnsinnig viele Beispiele.
von Angeboten, die du in der Stadt sozusagen ohnehin hast, weil dort ist alles quasi klein, es gibt viel mehr Angebote oder es ist kleinräumiger dann.
Aber gerade im Regionalen gibt es dann irrsinnig viele Angebote, von denen Menschen sehr profitieren würden, die vielleicht jetzt nicht profitmaximierend rentabel sind.
die aber von Menschen gebraucht werden.
Und da gibt es zum Beispiel auch so die Frage von Mobilität.
Das finde ich so ein total gutes Beispiel dafür
Zum Beispiel Fahrtendienste.
Wer bringt ältere Menschen in Gemeinden von A nach B, wenn dann irgendwann einmal die Züge ausgedünnt werden und die Busse nicht fahren und das eigene Auto dann nur die einzige Alternative ist.
Und genau dafür eignen sich soziale Unternehmen auch so hervorragend in Wirklichkeit genau zu schauen, was braucht denn eine Gemeinde eigentlich
Und insofern habe ich das auch total begrüßt damals.
Es gab ja kurzen Auflagen mit der Aktion 20.
000.
Da könnt ihr euch wahrscheinlich noch erinnern, die Aktion 20.
000.
Die ich ja gefeiert habe ohne Ende, weil genau das ist die richtige Antwort.
Ich bin sehr traurig, dass es dieses politische Projekt nur so kurz gegeben hat.
Weil in Wirklichkeit hat die Aktion 2000 die Idee von Aktion 8000 aufgenommen und groß gemacht mit dieser Grundfrage.
Was braucht ihr eigentlich?
Was braucht ihr in euren Schulen?
Was braucht ihr in euren Gemeinden?
Was brauchen die Menschen bei euch?
An Mobilitätsangeboten, vielleicht an kleinen Gasthäusern, die so niemand mehr rentabel bespielt.
Postangeboten, an kleinen Lieferdiensten, an Grünraumanlagen und so weiter.
Und genau die Dinge, wo halt keine Firma sagt, das ist profitabel für mich.
Aber was im Verbund halt einfach auch das Leben der Menschen besser macht und erleichtert am Land.
Und sowas dann mit Arbeitsmarktpolitik zu verknüpfen.
Da sind so viele Win-Win-Wins drinnen.
Und ich glaube auch, dass es in kleinen Gemeinden gut funktioniert.
Aber dass auch Wien einen Riesenhebel hätte.
Also das muss ich schon sagen, dass Wien natürlich dann dazu den Tier zu sagt, okay, wir haben die M48, wir machen das alles selber.
Wir können auch selber Kleider sammeln und wir können selber quasi upcyclen, recyceln, wir machen alles selber.
Das ist natürlich auch die Stärke einer Stadt.
Aber ich sage, Wien hätte auch die Möglichkeit über Ausschreibungen, indem man sagt, in einer Ausschreibung berücksichtigt man auch soziale und ökologische Kritik.
Kriterien, das ist ja möglich in einer Ausschreibung, es wird halt noch nicht gemacht, weil dann wird es komplizierter und dann kann das irgendwer beeinspruchen.
Ich sage immer, ja, man müsste die Leute nur schulen darin, um sich das auch zu trauen in Ausschreibungen.
Aber auch da viele soziale Unternehmen einzubinden.
Oder ein anderes Beispiel, weil wir es jetzt gerade lustigerweise im Gemeinderat hatten, das Thema Mittagessen in Schulen.
Jetzt haben wir halt den großen
Keine Ahnung, wie die, also ein grossen Anbieter, der das gefrorene Essen in the Schule bringt.
Gleichzeitig hättest du viele Schulen, die sagen
Warum können wir nicht einerseits das selber machen oder halt mit kleinen Gasthäusern in der Gegend kooperieren oder eben, die auch soziale Unternehmen sein könnten zum Beispiel?
Also es gibt unzählige Möglichkeiten,
Ich glaube, man muss sich einfach vertiefen und wiederum auch Welten verbinden und sozusagen schauen, wo kann man Dinge gut miteinander verknüpfen.
damit viele Systeme auch gut profitieren und wir im Sinne dieser Kooperation und machen wir es gemeinsam und denken wir die Dinge zusammen
da halt viel zusammentun, ja.
Und jetzt mag ich noch was zu dem Thema sagen, bevor wir dann abbiegen.
Weil als als
Lehrerin an einer Mittelschule in Wien, die eben sehr betroffen ist von diesen ganzen Essensgeschichten und als Inklusionslehrerin erstens, mir macht das irrsinnig viel Hoffnung, was ihr sagt, dass so ein
inklusiver Arbeitsmarkt möglich ist, weil natürlich mache ich mir Gedanken, was ist mit meinen Kids, wenn die bei mir in der Schule fertig sind.
Sie haben jetzt seit neuestem das Anrecht dann auf ein elftes und zwölftes Schuljahr, auf das ich
worüber ich echt sehr happy bin, dass das kommt.
Aber was ich eben auch gerade, das mit dem Essen, denn ich bin überzeugt, wenn das Essen aus einem kleinen Restaurant aus der Gegend käme,
hätten wir auch viel weniger das weggeworfen wird, weil es natürlich den Schülern besser schmecken würde und den Schülerinnen, als das, was in der Früh gefroren angeliefert wird und dann von unseren
Küchenkräften eben mit viel Liebe einfach kurz aufgewärmt wird.
Und ich glaube, dass wirklich alle davon profitieren würden.
Und in dem Fall tatsächlich nämlich auch die Umwelt von
Kürzeren Wegen, wenn es einfach aus der Nähe ist, und ja, eben hoffentlich auch von viel, viel weniger Müll
Genau, es wird dann nicht so viel weggeworfen.
Und damit sind wir wieder beim Umwelt- und Klimathema und es zeigt sich wieder urgut, wie die Dinge verbunden sind miteinander.
Weil es in Wirklichkeit wirklich immer dabei mitgedacht werden muss, aber auch immer sowieso Bestandteil ist eigentlich.
Voll.
Was hat dich jetzt dann zum Klimathema gebracht?
Also wie gesagt, das Klimathema war jetzt so in meiner Arbeit bei den NGOs schon immer total mit dabei, im Sinne von, das sind viele dieser Unternehmen, sind Unternehmen, die sich als ökologische Unternehmen, Unternehmen der Kreislaufwirtschaft verstehen.
Also da gab es schon immer einen Schwerpunkt auch, dass soziale Nachhaltigkeit und ökologische Nachhaltigkeit und die ökonomische, dass diese Dinge eben zusammengehören.
Das war immer so ein Grundverständnis, das mich 15 Jahre lang geprägt hat.
Und dann natürlich einfach dieses Erkennen von, es geht natürlich immer um Gerechtigkeitsthemen, im Sozialen, aber auch beim Klima.
Und das ist in Wirklichkeit ein erster Blick auf das Klimathema im Sinne von
Wer hat die Klimakrise verursacht?
Also wer sind die Verursacher der Klimakrise und wer leidet unter der Klimakrise?
Wer leidet am meisten?
Dass du da sofort das gesamte Gerechtigkeitsthema im Raum hast und damit halt auch alle Verteilungsthemen im Raum hast.
Und diese Frage von, also wenn wir jetzt da mal banal beim allernächsten Hitze
Das Thema Hitze, das ja schon noch eines ist, das Menschen einfach auch am allergefährlichsten werden kann.
Also dieses Hitze-Thema ist ja eines, das jetzt gerade bei uns, wo es jetzt vielleicht nicht um Überschwemmungen geht, wobei wir sehen jetzt, eh, Überschwemmungen ist auch ein Thema
Aber Hitze, also ein ganz konkretes Thema.
Wir wissen, wer am meisten darunter leidet.
Und das sind Menschen, die in schlecht isolierten Wohnungen wohnen, das sind Menschen, die keinen Balkon haben, das sind Menschen, die keine Klimaanlage haben, das sind ältere Menschen, das sind kranke Menschen, das sind Kinder.
Also sozusagen so ein Stück wird die verletzlichsten oder halt auch Menschen, die eben nicht das Haus am Land haben oder eh die Terrasse haben oder eh quasi die
Klimaanlage zu Hause haben.
Also im Klimathema ist das Gerechtigkeitsthema einfach total eingeschrieben und das kann man in Wirklichkeit für alle Themen durchdeklinieren.
Also das kannst du für das gesamte Thema
Wer hat eigentlich wie viel Platz im öffentlichen Raum?
Wie viel Platz haben die Autos?
Wie viel Platz haben irgendwie Menschen?
Wie viel Platz haben Kinder?
Wie schauen Schulplätze, Schulvorplätze aus?
Gibt es da Bäume oder nicht?
Und für wen wird da gesorgt und für wen wird nicht gesorgt?
Also man kann es in Wirklichkeit diese, also
Das soziale Thema, da ist das Gerechtigkeits- und das Verteilungsthema und das Ungleichheitsthema eingeschrieben und genauso ist es beim Klimathema.
Es ist im letzten ein ganz großes Gerechtigkeits- und Verteilungsthema.
Und diese zwei Dinge so zusammenzudenken,
Damit bin ich ein bisschen dann eben auch in die Politik eingestiegen.
So als ein Thema, das mich auch ganz stark bewegt, weil oft wird dann nur so
nur über das Klimathema sehr abstrakt und zum Teil auch sehr technisch und wir müssen doch und das ist das Klima und da müssen wir diese technischen Dinge tun und halt auch sehr mit
wenn wir nur das und das und das machen oder so und so und so konsumieren oder uns so und so und so verhalten.
Aber das war mir ein bisschen viel zu wenig, weil was mich antreibt und ich glaube, was viele Menschen antreibt, ist dieses.
Gefühl von, da geht es sehr ungerecht zu.
.
.
Und ich glaube, das ist die viel hilfreichere Variante, über das Klimathema zu reden, als es so ein bisschen abstrakt, technisch abzuhandeln und zu glauben
Dass wir mit Verhaltensänderungen da weiterkommen.
Ich glaube, wir müssen es immer einfach auch als ein Gerechtigkeitsthema sehen.
Oder ich gebe euch ein Beispiel.
Wir haben jetzt irgendwie lange überlegt.
Oder lang überlegt, was uns natürlich auch sehr stark beschäftigt wird, wie gestaltet man die Stadt insgesamt.
Und da ist man natürlich dann schnell bei Fragen von, aus welchem Blickwinkel wird denn Stadt eigentlich gestaltet?
Und wir wissen natürlich, dass jetzt eine Stadt wie Wien unter einem unglaublichen
Autogesichtspunkt gestaltet ist.
Also so wie die Stadt gestaltet ist, wer hat wie viel Platz, wo sind die Parkplätze?
Es wird halt dann nur auch über die Parkplätze irgendwie gesprochen
Jetzt die Kwistenwehrheit, die Packplätze oder die Autos.
Erstens einmal heizen sie sich unglaublich auf und werden noch heißer oder lassen quasi sozusagen alles noch heißer werden.
Und zweitens nehmen sie unglaublich viel Platz weg und es ist halt Platz, der uns total fehlt.
Also wenn man vergleicht, irgendwie, wie groß ist ein Kinderzimmer und wie groß ist ein Parkplatz, ist es halt wahnsinnig unfair.
Und so ein bisschen dieses Erkennen aber, dass es jetzt auch nicht ein
die, die mit dem Auto fahren gegen die anderen, sondern quasi, das ist Platz, der uns eben allen gehört und der uns ja allen noch ein Stück weit abgeht, das ist so ein Thema, das mich irgendwie umtreibt und bewegt.
Und wenn wir jetzt so verschiedene
Also weil wir sind eben in Wien nicht in Regierung, sondern Opposition.
Insofern machen wir halt auch viele Vorschläge, wie es gehen könnte.
Und dann sind natürlich so Fragen von, wie gestaltet man die Stadt um?
Haben wir uns jetzt zum Beispiel ganz lange mit dem Gürtel beschäftigt.
Und ich finde, das eine ist halt zu sagen, der Gürtel und der ist arg und das sind die Autos und es ist laut und es ist irrsinnig, man will eigentlich nicht am Gürtel sein.
Und das andere ist halt einmal damit zu beginnen zu sagen, es wollen hunderttausend Menschen am Gürtel.
Hunderttausend Menschen, die in Wohnungen wohnen
Und dann halt so Geschichten zu hören von Menschen, die sagen, ja, ich bin am Gürtel aufgewachsen, ich kenne es eigentlich nur so, dass ich sozusagen mit dem Polster über dem Kopf eingeschlafen bin.
Das hat mir jemand erzählt, der so alt wie ich ist am Gürtel aufgewachsen und hat gesagt, ich kenne es nicht anders.
Mein Kinderzimmer
war halt da raus oder alle Fenster gingen auf den Gürtel und wir haben halt mit dem Polster über dem Kopf geschlafen.
Und dann so ein bisschen zu beginnen, aber auch zu sagen, okay, aber wer wohnt da eigentlich?
Nein, es sind nicht quasi die einkommensstarken Menschen, die da wohnen.
Und wie können wir sozusagen auch hier beginnen und gerade hier beginnen, dafür zu sorgen, dass
Dieser Platz direkt vor der Haustür ein guter Platz is, wo man sich trifft, wo man irgendwie eine gute
Aufenthaltsqualität hat, wo man sagt, okay, treffen wir uns da unten oder wo man eben auch sagt, okay, wir kommen mit dem Rad schnell von A nach B
wo es nicht so laut ist, nicht zu staubig ist, nicht zu stickig ist, die Stadt doch so umzubauen und zu sagen, weil hier Menschen wohnen, weil hier Menschen leben und weil wir einfach diese Stadt und diesen Raum gerechter verteilen wollen, deshalb gestalten wir die Stadt um.
Ich mag ja diesen positiven Blick, ganz, ganz extrem, dieses nicht, was nehmen wir den Leuten weg, sondern was geben wir ihnen.
Ich glaube, das ist auch tatsächlich das, wie man eine Zukunft gestalten kann, wenn wir den Leuten erklären,
Wir können was für dich tun und nicht nur, ja, da verschwinden die Parkplätze, wir nehmen dir das Auto weg, wir verbieten dir das Schnitzel, was auch immer, sondern.
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Schau, das ist die Welt, die wir haben können, wenn wir das tun.
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Wir können eine Welt haben, wo du nicht mit dem Polster über dem Kopf schläfst.
wo du deine Kinder rausschicken kannst, dass sie spielen gehen, ohne dass du Angst hast, dass sie gleich im Verkehr landen, wo du deine Kinder in die Schule schicken kannst und du brauchst keine Angst haben, dass dort zu heiß ist, was jetzt ein arges Thema ist, gerade momentan.
Dass wir ja so eine Umgestaltung einfach positiv, sie ist ja ganz furchtbar positiv, wir müssen sie nur auch so verkaufen
Ja, das sehe ich auch so.
Und dieses alte Thema mit Auto oder nicht, weil das ist ja immer so dann dieses Spaltthema und wo man sagt, und ihr hasst es halt die Autos und ihr wollt ja nur die Autos loswerden und so weiter.
Und ich denke mir immer, ich glaube, es geht darum zu sagen, alle Menschen, die ein Auto brauchen, und es gibt 100 Gründe, warum ich ein Auto brauche, weil, also eben, es gibt 100 Gründe, warum ich eins brauche.
Ich finde auch, dass alle eins benutzen können sollen.
Ich glaube nicht, dass alle eins besitzen müssen.
Und ich glaube, wenn wir alleine schon einmal bei dieser Einsicht landen würden miteinander und sagen,
Okay, dann machen wir es doch leichter, dass man sich ein Auto ausborgt.
Dann machen wir es doch leichter, dass man sagt, wenn wir Wohnungen bauen, gibt es sozusagen auch die Möglichkeit, quasi ein paar Autos miteinander sich
Sich zu teilen oder auf autos zuzugreifen, die man share kann miteinander.
The moment is it all
hochschwellig und nicht einfach, aber sozusagen ein bisschen darüber nachzudenken, brauche ich dieses Auto jetzt in Wien wirklich oder brauche ich es in Wirklichkeit eh nur einmal im Monat und dann wie borge ich es mir aus
wird schon so viel auch am Platz freimachen in Wirklichkeit.
Und alleine einmal dahin zu kommen, dass man nicht sagt, nein, es geht nicht darum, dass du nie wieder mit dem Auto fahren darfst.
Die Frage ist,
Brauchst du wirklich eins?
Und wie viel Platz würden wir halt miteinander gewinnen?
Der uns ja dann allen gehört, weil auch wenn ich mit dem Auto fahre, gehe ich halt mit meinem Kind vielleicht zu Fuß in die Schule.
Und habe in Wirklichkeit, das ist halt so die Erfahrung, die ich habe, weil ich wohne im 17.
Bezirk, das ist eine Gasse.
Da ist kein einziger Baum.
Also da ist tatsächlich kein einziger Baum draußen auf der Gasse.
Und du hast halt zwei Parkspuren und ich weiß, ich konnte mit meiner Tochter, als sie in die Volksschule gegangen ist, wir konnten nicht nebeneinander gehen, weil.
.
Sie mit der Schultasche und ich nebeneinander war nicht möglich, weil diese Gierstecke zu klein sind.
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Aber es stehen zwei Autospuren, also parkende Autospuren.
Und das war so sinnbildlich für mich, immer, okay, wir müssen, wir können nicht nebeneinander gehen.
Wie absurd ist es?
Und die Autos, die wir sehen, sind jeden Tag die gleichen, weil sie eh die ganze Woche dastehen.
Also sozusagen hier zu sagen, dieser Platz gehört uns dann je allen.
Ist, glaube ich, total wichtig.
Und das ist das auch nicht gegeneinander auszuspielen, sondern zu sagen, wir profitieren alle davon.
Es geht uns allen besser, wenn wir mehr Platz haben.
Es geht uns auch allen besser, übrigens, wenn wir eine feministische Stadtplanung machen.
Also wir wissen das ja, dass eine Stadt, die für Frauen geplant ist, eine Stadt, die auch inklusiv geplant ist, ist eine Stadt, die für alle gut ist.
Das finde ich auch immer so wichtig beim Inklusionsthema, dass wir das ja nicht machen für eine bestimmte Gruppe, sondern wir machen es für uns alle, weil wir alle profitieren, weil es für uns alle angenehmer ist, wenn wir
Ja, wenn wir uns barrierefrei durch diese Stadt und diese Welt bewegen können, ist für uns alle besser und für uns alle angenehmer, für Kinder, für ältere Menschen, wenn man halt einmal eine
Mobilitätseinschränkungen hat und auch für Menschen mit Behinderung, aber eben nicht nur für die, sondern für uns alle.
Und ich glaube, dahin würde ich so gern kommen, zuerst zu sehen, wie sehr wir
Auch alle gemeinsam davon profitieren können.
Und ich glaube, die Sehnsüchte der Menschen ist ja so ähnlich.
Ich erinnere mich immer an so eine Übung.
Das war in Albach und so super und Manager und Finanz und so weiter.
Und ich glaube, da war immer mal so eine Übung, so Augen zu.
Und wie, wie stellen wir uns irgendwie so dieses total banal, du gehst in der frühestem Haus und wann was ist dann?
Und egal wer es war, wir haben ja alle die gleichen Bilder.
Es soll ruhig sein.
Das haben dann alle erzählt, es ist ruhig.
Die Vögel zwitschern.
Es ist kühl, also es ist nicht zu heiß.
Also ich habe das Gefühl, es sind eigentlich so menschliche.
Es geht um so eine menschliche Gestaltung.
der Stadt und unsere Umwelten und ich glaube in vielben haben wir es halt auch verbaut und
Diese ganze Klimakrise, das ist natürlich auch sehr abstrakt und ich verstehe auch, wenn die Leute sagen, bitte, das ist alles so weit weg und ich habe auch Angst davor und so weiter.
Aber ich glaube, es wird ein bisschen leichter, wenn wir sagen, wie schaut es konkret im Alltag aus?
Machen wir es da ruhiger und machen wir es da kühler?
Und halt immer für alle gedacht.
Ich habe ja den Luxus genossen, in unterschiedlichen Realitäten sozusagen zu Hause zu sein.
Ich war acht Jahre lang Pendlerin.
vom Inneren Salzkammergut ins nach Linz bzw.
Salzburg.
Also Autopendlerin ebenso wie Öffependlerin und wohnt jetzt in Wien
Und habe auch in Salzburg gewohnt, das wirklich ein ausgewiesener Radfahrerinnenstadt war, damals schon vor
20 Jahre.
Und ich muss schon sagen, es ist, als ich nach Wien gezogen bin und das Auto sozusagen.
kicken konnte und den Luxus einer.
Für mich war das ja was völlig Neues, eine Stadt zu haben mit einer so einer guten Infrastruktur.
Mittlerweile gehöre ich auch zu denen, die sie aufregen, wenn ihnen die U-Bahn vor der Nase davon fährt.
Also insoweit ganz gut integriert, glaube ich.
Aber der Punkt ist eben, was ich damit sagen will, ist
Man agiert ja von dem Stand oder sieht auch oder nimmt wahr von dem Standpunkt aus, wo man sich bewegt.
Wenn man mir vor
Als ich mit dem Auto gependelt bin, wenn ich da wie jeden Cent teureren Sprit.
habe ich gespürt.
.
.
Nur dazu sehr prekär ist gearbeitet und verdient, eher eine Mistschleidung vor Outdoor gefahren, die jede Reparatur um Mengen Geld gekostet hat.
Aber das ist eben das, wenn man darauf angewiesen ist, um von A nach B zu kommen, ist es das eine, wenn man in einem Ort lebt, wo Infrastruktur zur Verfügung steht, nämlich nicht nur Infrastruktur nicht nur in Form von Office.
Jetzt, sondern eben auch, weiß ich nicht, ärztliche Versorgung, generelle Gesundheitsversorgung, Nahversorgung, Lebensmittel etc.
, wenn das alles fußläufig erreichbar ist.
lebt sich es völlig anders und da hat man völlig andere Prioritäten und das ist teilweise das, was mich wirklich in der öffentlichen Debatte
Also da kriege ich so das Brennen davon, wenn dann irgendwie gestritten wird über Dinge, so quasi dem einen will man das Auto wegnehmen.
Und Stadt gegen Land und Land gegen Stadt.
Und also da passiert so viel mit Unterstellungen, habe ich den Eindruck.
Das ist jetzt nur meine Wahrnehmung, bin zu viel auf Social Media unterwegs, aber sozusagen wie
Ich verzweifle dann manchmal, weil man denkt, wie kriegt man diese unterschiedlichen Lebensrealitäten eigentlich dann politisch zusammen?
Dass man eben sagt.
Es geht ja um mehr als das eigene, als den eigenen Gartenzaun oder die, die, die, das, das, das, was an hört selber gerade den an ärgern, die Spritzpreise, weil er jeden Tag
fahren muss oder will.
Manchmal ist es auch ein Wollen und kein Wissen.
Und andere kämpfen eben mit der Hitze in der Wohnung, wo sie nicht mehr wissen, wie tun.
Also das eine ist natürlich, indem wir halt möglichst viel auch Orte schaffen, wo wir miteinander reden.
Also ich glaube, das ist schon wichtig, dass wir in einen Austausch gehen und einen Diskurs gehen und einander da auch nicht verlieren und aufgeben, auch wenn es manchmal halt urmühsam ist.
Aber ich mache schon die Erfahrung,
Vielleicht jetzt nicht unbedingt in großen Runden, aber dann doch in so kleineren Gesprächen.
Erstens einmal das viel mehr, als wir glauben, bereit sind, auch für größere Veränderungen und dann mitzugehen und in Wirklichkeit eh schon wissen, dass da auch was Gutes Neues auf uns wartet.
Und gleichzeitig ja, aber dass man es jetzt auch nicht schönreden darf im Sinne von das wird alles nur gut, sondern ja, das hat immer auch mit einer, vielleicht auf den ersten Blick, mit einer Einschränkung, mit einem Verzicht, mit ich muss mich an etwas Neues gewöhnen und das war aber jetzt so angenehm.
Also es ist schon ein bisschen beides.
Und ich glaube, es geht irgendwie darum, halt auch zu zeigen, ein Stück weit im Sinne dieser rosa-luxemb's politischen Real-Utopien.
wie es funktionieren kann.
Und das ist ja die Erfahrung, die wir sehr, sehr oft machen.
Dass es oft sehr viel Widerstand gibt gegen ein Projekt und wenn es dann da ist, wird es wahnsinnig gut angenommen und Menschen sagen dann, naja, aber
Ich muss die Marie vor Straße nehmen, weil sie halt irgendwie so voll auf der Hand liegt.
mitbekommen, aber halt als Bürgerinnen mitbekommen, wieder halt gestritten wurde sein Wahnsinn und die Geschäfte werden alle sterben und es wird alles quasi, es wird eine Geister Moilverstraße werden und es ist alles
Und jetzt, wenn man halt jungen Menschen sagt, du früher sind aber die Autos durchgefahren, sagen sie, das können wir uns so nicht mehr vorstellen.
Und klugerweise sind auch Bäume gepflanzt worden.
Also ich finde, es gibt ja jetzt diesen super, also es gibt einen Teil der Marieferstraße
der so ganz zugewachsen ist mittlerweile, wo ich das Gefühl habe, du gehst da rein und seid einfach 5 Grad weniger.
Also wo man so gut spüren kann, wie sehr diese Bäume halt wirklich auch so Klimaanlagen sind im besten Sinn.
Ja, also das ist, finde ich, so ein Beispiel und jetzt sagen halt alle, so machen wir es, davon brauchen wir mehr und wir brauchen Entsiegelung.
Also das ist ein gutes Beispiel dafür, dass man halt dann sagt, das ist ein Wahnsinn, das geht alles nicht.
Und aber mit dem entsprechenden politischen Druck und schon auf der Vision der politischen halt nicht müde werden, geht es dann eben doch
Und ich glaube, da muss sich Politik insgesamt auch ein bisschen mehr trauen.
Deshalb sage ich ja oft so nur Mut und sei mir doch ein bisschen mutiger, weil ich ja so überzeugt bin, dass ganz viele Menschen schon viel weiter sind.
Natürlich gibt es immer noch welche, die
Vielleicht zögern, aber ich glaube, wir es gibt einerseits die Notwendigkeit, weil ich glaube wirklich, dass diese Hitze und dieses Aufheizen ist schon etwas, was mir tatsächlich Sorgen macht.
Also da merke ich, es macht mir Sorge.
Ich weiß viele Geschichten von älteren Menschen, die tatsächlich die Wohnung nicht mehr verlassen.
Ältere Menschen, die dann in den Supermarkt gehen, aber nicht um was einzukaufen, sondern weil es dort klimatisiert ist.
Kinder, die so nicht rausgehen können, weil es einfach weil der Boden zu heiß ist.
Ich habe das mal gemacht mit dieser Wärmekamera, die haben jetzt ausgeborgt und halt geschaut.
Und es sind halt wirklich, wir reden von
50, 60 Grad Beton und sozusagen keine Bäume rundherum und eben die Gasse da bei mir draußen, die ich euch geschildert habe.
Es gibt dann schon so Szenen, wo ich jemanden sehe und ich winke und die Person sagt, es tut mir leid, ich würde gerne mit dir plaudern, aber ich halte es hier nicht aus.
Ich halte es hier nicht aus.
Wir können dann nirgends stehen bleiben, wenn es da keinen Baum gibt oder kein Banker gibt und so.
Also all diese Dinge sind schon auf Notwendigkeiten, wo wir auch jetzt nicht ewig Zeit haben, sondern wo ich das Gefühl habe, die Zeit drängt.
Da müssen wir auch schnell sein, weil es gibt Hitzetote, es gibt Hitzetage, es gibt Hitzetote.
Also Hitze ist schon ein Thema, das mich sehr beschäftigt, weil ich finde, dass
eben vor allem verletzliche, vulnerable Menschen ganz besonders stark trifft und eben Menschen, die eben auch in Wohnungen wohnen, wo sie eben, wo sie es
Brutal aufheizt und die dann überhaupt keine Abkühlung finden können.
Also da müssen wir, glaube ich, gut hinschauen und sehr schnell Maßnahmen finden.
Und sonst finde ich, geht es halt immer um das Erleben und das Erlebbar machen.
Ich gebe euch noch ein schönes Beispiel, weil wir haben über das ganze Thema Wohnen.
Also über Wohnen könnte ich auch ewig reden, aber auch so ein bisschen günstiges Wohnen, günstige Miete und gerade auch beim Gemeindebau, finde ich, ist ja auch so ein.
Ich meine, der Gemeindebau ist ja nach wie vor der soziale Wohnbau in Wien.
Ein unglaubliches Erbe.
Die Frage ist ein bisschen, was tun wir mit diesem Erbe?
Wie tragen wir das in einem guten Sinne weiter?
Und in Wirklichkeit glaube ich.
Dass wir auch über günstige Energie im Gemeindebau reden müssen.
Jetzt haben wir über 1600 Gemeindebauten in Wien.
Eine Handvoll.
Ich glaube, es sind 10, 15, 18.
Ich weiß es nicht genau.
Photovoltaikanlagen auf Gemeindebauten.
Also es steht in überhaupt keinem Verhältnis.
In Wirklichkeit müssten wir sagen, Energiewende
Dort, dort, wo die Menschen leben, die wirklich quasi jeden Cent umdrehen müssen und für dies quasi existenziell ist.
Dort sagen wir
Das bauen wir als allererstes um.
Ihr bekommt als allererstes quasi erneuerbarer und damit günstiger Energie.
Und das Schöne ist, man weiß an Beispielen, wenn dann solche
Gemeindebauten zum Beispiel mit erneuerbarer Energie versorgt werden, entsteht auch wahnsinnig viel überschüssige Energie
Das bedeutet quasi, ich habe überschüssige Energie, um dann zum Beispiel eine ganze Elektrofahrzeugeflotte zu haben, die sich Menschen ausbauen kann.
Also so kann man weiterreden und ich kenne so super Nachbarschaftsprojekte.
wo auch Menschen gesagt haben, sie sanieren das ganze Haus mit Photovoltaik, Wärmepumpe und so weiter.
Dann haben sie gesagt, wir haben so viel, liebe Nachbarn wollen sie nicht mitmachen.
And then I am the night, and we get us and we is this, it would be good sticker for us.
Then have
Häuser miteinander verbunden und jetzt gibt es ein ganzes Energienetzwerk, heißt das?
Da bei uns unten auch in der Gebla Gases Urtoll
wo quasi alte Gründerzeithäuser jetzt drei nebeneinander begonnen haben, miteinander diese erneuerbare Energie zu produzieren.
Und das Schöne ist, dadurch, dass sie sich plötzlich ein bisschen so als Gemeinschaft verstehen, also Energiegemeinschaft im besten Sinn, passiert es jetzt, dass die plötzlich ihre Innenhöfe, die sie alle immer extra bespielt haben, mit großem Vorhängeschloss und so weiter,
began on these zones.
This is for me so a berührend, weil we beginnen mit an Commons.
We can quasi in since commoning, also quasi it hurt me not, but we spielen it games.
gehört zu uns allen, plötzlich auch neue Gemeinschaften entstehen und daran glaube ich zutiefst auch in einer Zeit, wo wir natürlich auch das Thema Isolation, Einsamkeit
Ich kenne dich nicht, bist du da Ausländer oder nicht?
Also ich glaube, da liegt so eine irrsinnige Chance drinnen.
Und damit sind wir wieder bei der Verbindung von Klima und Sozialem, dass es nicht um die PV-Anlage am Dach geht
sondern auch die Art und Weise, wie wir quasi diese neue Energie gemeinsam nützen und dass dadurch, glaube ich, auch neue Gemeinschaft und Gemeinschaft entstehen können.
Also da auch wieder so eine mögliche Verbindung.
Die ich aber sehe im Kleinen.
Und ich glaube, das ist, ich würde es nennen, auch die so quasi Klimapolitik ist
Fürsorge füreinander, weil wem, also ich sehe es, mein Partner ist arbeitet auf Baustellen.
im Winter bei tiefster Kälte, im Sommer bei brüllender Hitze.
Also das ist, und ich denke immer, wenn
Wenn man jemandem sagt, arbeite einmal den ganzen Tag wirklich, wirklich schwer, heb 50 Kilo Sack und das den ganzen Tag
In der ärgsten Hit ohne Möglichkeit, einmal den Kopf irgendwie unter kühles Wasser zu halten oder die einfach einmal in den Schatten zu setzen, weil Arbeitsdruck, weil Zeitdruck
Da haben wir jetzt diesen ganzen Bereich Arbeitswelten noch dabei.
Also wo man sagt, Hitzeschutzverordnung richtig und wichtig, ganz zentral.
Aber im Endeffekt ist es ja trotzdem Symptombekämpfung.
Weil Arbeitsschutz kann ja noch so gut sein, by the way
Um and
Es ist halt auch, wie soll das weitergehen für die Personen, die in Innenräumen, in einer weiß ich nicht, Klinikküche arbeiten, über die ganzen SIG
vor allem migrantische Menschen, die am Bau tätig sind.
Da geht es um gesundheitliche Themen.
Nicht nur um einen Hitzschlag an sich, sondern was das mit dem Körper über Jahre und Jahre hinweg macht.
und wird auf Dauer wirklich krank gemacht.
Es wird dann oft über Gelenkbelastung geredet oder über den Rücken.
Es ist diese extremen Temperaturen
Sind einfach ein riesengroßes Problem.
Und nicht nur außen, sondern auch in den Innenräumen.
Schulen ist auch so ein Punkt.
Da wollte ich genau gerade ein Fürsorge für und am Menschen und sei es jetzt der Arbeiter oder die Arbeiterin, sei es
Seins Lehrkräfte auch in Büros, die halt jetzt keine großen Buden sind, wo es Klimaanlagen gibt.
Also durch und das zieht sich ja, wie du sagst, Judith, durch alle Lebensbereiche.
Durch.
Und deswegen macht man das Rasend, wenn es dann immer so als isoliertes Inselthema hingestellt wird, so quasi, ja, ja, ihr mit euch einen E-Autos und passt schon her.
Aber dass es eben ein Verständnis dafür geben muss, dass das uns alle.
Betrifft, wir kommen nicht aus.
Also wir können uns nicht am Mass schießen lassen.
Und da wollte ich ganz kurz noch einhaken bei diesem Klimathema.
Also bei diesem Hitzethema in Innenräumen, wenn ich überlege, dass der Großteil, der absolute Großteil der Schüler und Schülerinnen tatsächlich
ab nächster Woche spätestens bei 30 Grad oder mehr im Klassenzimmer lernen soll.
Das ist für uns als Lehrkräfte schon richtig anstrengend.
Aber es geht ja um die Zukunft dieser Kinder.
Sie sitzen ja nicht da, um irgendwie beschäftigt zu werden, sondern sie sollen tatsächlich was lernen.
Und dieses Lernen ist bei diesen Temperaturen schlicht nicht möglich.
Also ich bin in einem ganz neuen Schulhaus, ich wohne nicht dort, das glauben nur meine Schülerinnen.
Aber das ist ein ganz neues, modernes Campusgebäude, eigentlich eh toll.
Und wir haben trotzdem seit Ende April
27, 28 Grad im Klassenzimmer.
Und das sind Temperaturen, wo es für SchülerInnen nicht mehr möglich ist, sinnvoll zu lernen.
Und das ist was, wo wir einfach auch Kindern und Jugendlichen und in dem Fall natürlich wieder denen, die eh schon am betroffensten sind, Zukunften verbauen, weil sie schlicht und einfach dann vielleicht
bei Prüfungen schlechter abschließen, nicht auf höhere Schulen kommen.
Und da sind wir auch wieder ganz extrem drinnen, je vulnerabler eine Bevölkerungsgruppe, umso mehr ist sie davon betroffen.
Weil
Die meisten, die viel Geld haben, schicken ihre Kinder nicht auf eine Mittelschule in Wien.
Total.
Also das waren jetzt alles in Wirklichkeit total super Beispiele und Ergänzungen auch noch dafür, warum es ein Fürsorgethema und warum es ein zutiefst soziales Thema ist.
Und deshalb finde ich es auch schade, wenn das Klimathema so scheinbar auf es geht um Öffice versus Autos.
Es ist eine komplette Verkürzung, ganz im Gegenteil, es spielt in alle Lebensbereiche rein, weil es
sozusagen ein Thema ist, das da ist und dass uns auch das schon auch ein bedrohliches Thema ist, ein Thema, das sich auch schlimmer wird, also diese Hitze Sommers
und Hitze Tage in Wirklichkeit oder Tropen Nächte, wo wir auch nicht mehr durchschlafen können in Wirklichkeit, weil es zu heiß ist.
Die werden halt immer mehr und das war jetzt eine super Ergänzung einerseits angefangen von
Was bedeutet das für Menschen, die auf einer Baustelle im Freien arbeiten und da komplett ausgesetzt sind?
Was bedeutet das für Schulen, wobei es mich komplett irritiert und entsetzt, dass du sagst, das ist ein neuer Campus, weil
Das dürfte eigentlich auch nicht sein, dass ein neuer Campus quasi so gebaut wird.
Aber da sind wir schon wieder bei einem neuen Thema, dass halt ganz viele an Schulen, die schon geplant waren, gar nicht gebaut werden, weil wir halt jetzt.
.
sozusagen auch in diesem Sparthema ist, dass ich einerseits verstehe, andererseits quasi, sage ich, denke ich mir halt auch immer ja, aber mit einer reinen Austerität
Politik, wenn wir da jetzt auch nicht gut durchkommen, sondern es gibt schon Bereiche, wo wir weiter investieren müssen, die wir meiner Meinung nach ausnehmen müssten.
Das Bildungsthema ist so eines und damit auch die Schulen, in denen Kinder und Lehrer, Lehrerinnen gemeinsam lernen.
Und auch der gesamte Gesundheitsbereich könnte ich jetzt auch noch dazu nehmen, Spitela, weil die sind ja zum Teil auch, also Menschen, die sozusagen eh schon denen schon schlecht geht, weil sie schon krank sind oder die gerade irgendwie rekonvaleszent sind.
Viele Krankenhäuser sind ja in Wirklichkeit auch nur schlecht ausgestattet mit Möglichkeiten der Abkühlung.
Ja.
Also ich fand es jetzt eher eine schöne Runde, auch um zu sehen, dass das Thema überall drinsteckt und dass wir uns allen keinen Gefallen tun, das Thema so ein bisschen zu reduzieren.
Und ich glaube aber das Thema mit dem Sozialen und dieser Frage von Gerechtigkeit und Verteilung zu verbinden, gibt uns auch die Möglichkeit, breiter drüber zu reden und nicht mehr in so einer
scheinbar technischen und du musst nur das und das kaufen oder das und das nicht kaufen.
Also dass man es auch nicht nur sein Individuum, sondern dass es halt wirklich eine systemische Frage und eine große Gerechtigkeitsfrage ist und dass es überall drinnen steckt und
Und wie immer eben vor allem die, die halt eben, also wenn wir uns auch nochmal fragen, wer treibt die Klimakrise, ja, dann wissen wir, wer es treibt und wer die.
die großen Unternehmen sind, dann in Wirklichkeit quasi, es geht auch nicht um den privaten Flug von A nach B, das denke ich mir auch immer, weil manche Leute dann so lustig sind und dann sagen so fast
Verschämt, ich bin geflogen, ja, ich fliege auch, aber ganz ehrlich, darum geht es überhaupt nicht.
Es geht um die ganz großen politischen Hebel, die wir bewegen müssen.
Und dass aber die, die am allerwenigsten dazu beitragen,
nämlich armutsbetroffene Menschen, dass die halt am meisten drauf zahlen in Wirklichkeit und halt oft auch vergessen werden, muss man sagen.
Also wenn wir jetzt noch einmal sozusagen zu den
ganz verletzlichen gehen, auch im Sinne von das eine sind Bauarbeiter, Bauarbeiterinnen, aber jetzt zum Beispiel auch wohnungslose Menschen, obdachlose Menschen, die halt ja auch schonungslos ausgeliefert sind.
Kälte im Winter und der Hitze im Sommer.
Und die Frage, wie kann man da auch so mit kühlen Räumen oder Angeboten in der Stadt
But ganz without the start entsprechend
umzubauen, zu entziegeln und halt wirklich Bäume zu pflanzen.
Bäume sind da immer noch die beste Möglichkeit, um halt auch wirklich zu kühlen.
Ja, ich merke es bei mir in der Gasse.
Ich wohne in einer bebaumten Gasse, bepointe.
Und das macht einen Riesenunterschied.
Also das ist und und ich merke es auch, wenn ich, wenn ich einfach in, wenn es im Sommer in den ersten Bezirk zu fahren ist, immer so, man steigt aus den Öffis aus und geht in Flammen auf.
Also wenn man irgendwie so in das
Alternativ statt den Öffis und dann sind wir halt wieder bei den Radwegen, über die wir jetzt noch gar nicht geredet haben, weil es jetzt noch mehr gibt und viele gibt und so weiter, aber da gibt es halt auch noch nicht viel Luft nach oben.
Also wenn man zum Beispiel schaut in Kopenhagen, ich war jetzt in Kopenhagen und es gibt zum Beispiel immer zwei Fahrradspuren, mich fasziniert das so in jeder Richtung.
Und zwar ganz einfach für die Schnellen und für die langsamen.
Und ich liebe es.
Ich bin eine langsame Radfahrerin.
Ich gebe es zu.
Ich bin überhaupt nicht so eine Flitzerin.
Ich bin da eher vorsichtig.
Und es ist halt total cool, wenn du zwei Spuren hast, können Kinder fahren, können Alte fahren, die nicht zu schnell fahren wollen und die anderen fahren halt schnell, aber niemand hat den Stress.
Also das sind so kleine Dinge, wo ich mir denke,
Das wäre alles sehr cool, wenn wir eben ein bisschen mehr Platz hätten, um dann solche Dinge auch zu bauen.
Definitiv Zustimmung.
Also ich finde keiner was dagegen sagen.
Na, und wir gehen wieder zurück dorthin, dass uns Autos so wahnsinnig viel Platz kosten.
Weil sie ja die meiste Zeit einfach nur rumstehen.
Die allermeiste Zeit werden diese Dinger ja nicht gefahren.
Ich meine, ich gebe es zu, wir haben noch ein Auto.
Ich verwende das einmal in der Woche, wenn es hochkommt, um den Einkauf für fünf Personen zu machen.
Aber
Eigentlich, wenn ich das mit einem Carsharing machen würde, wenn es das hier heraus bei uns geben würde, es wäre genauso möglich.
Und dann würde halt ein Auto weniger rumstehen.
Und ich glaube, dass dieses
Autos raus aus der Stadt, wir brauchen die hier nicht, nämlich gerade in Wien, wo man es wirklich nicht braucht, dass das eigentlich total zielbringend während Platz schafft für viele Dinge, wie du eben schon gesagt hast, breitere Gehwege, für mehr Bäume, für
Brunern und Sitzgelegenheiten und eben auch so Spaces, in denen man sich treffen kann.
Genau.
Ja, und das ist aber eben die Frage, wenn du sagst, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Frage ist, wie geht das halt eben möglichst einfach?
Und die Frage ist, ob man dann sozusagen sagt, es gibt.
rund um größere U-Bahn-Stationen, zentrale Carsharing-Plätze, wo es einfach ist und zum Beispiel, keine Ahnung, verbunden mit einer Jahreskarte
habe ich einfach auch irgendeinen Kontingent für, also man könnte das ja alles sehr einfach machen.
Und du hast eine Jahreskarte, okay, dann hast du auch Zugang.
in einem bestimmten Ausmaß zu Autos, die du dir ausborgst.
Oder halt auch dieses schöne Beispiel von Wiener Wohnen, kenne ich das eben.
die begonnen halt einerseits die Energie umzustellen und dann auch zu sagen, okay, wir haben so viel Energie und wir können quasi für ein großes Haus auch
drei Pkw und einen Lkw zur Verfügung stellen.
Und dann bauen sich die Leute so um kein Geld aus, weil sozusagen, was eh, alles elektrisch ist und so nicht viel kostet.
Und alle können darauf zugreifen, aber es sind halt dann plötzlich irgendwie drei Autos auf, ich weiß nicht wie viel, auf 100 Menschen, aber es geht sich halt gut aus in Summe und alle kommen drauf.
Ich brauche es halt eben nicht so oft.
Und wir können uns das irgendwie gut miteinander ausmachen.
Ich bin jetzt ein klassisches Wiener Kind, nämlich bin das wirklich das klassischste Wiener Kind.
Ich habe nicht mal einen Führerschein, weil ich einfach so halt immer in dieser Realität aufgewachsen bin, dass ich eh überall hinkomme.
Und es war dann halt ein bisschen so, ja, jetzt machen alle den Führerschein und ich habe mir gedacht, ja, warum soll ich jetzt den Führschein machen?
Weil ich komme überall von A nach B und dann habe ich es halt tausendmal versäumt und jetzt habe ich keinen
Aber es geht sich auch gut aus, halt mit Freundinnen, die dann halt solche Dinge tun.
Also ich habe es nicht, ich habe es nie bereut, keinen Führschein zu haben.
Und in Wien lebt sich es tatsächlich gut.
Aber ich kann natürlich sehr anerkennen, dass ländliche Regionen dann auch mal anders sehen.
Also das sage ich überhaupt, weil ich weiß auch, wie meine ganze Familie kommt aus Müllviertel.
Ich weiß, dass da die Realität eine total andere ist.
Aber auch dort gibt es viele Möglichkeiten von sich Dinge halt ein bisschen ausmachen, shareen auf diese Fahrendienstsysteme, über die ich geredet habe, verändern.
Bei Menschen, das wäre total sinnvoll, sowas viel mehr zu etablieren, so Mikromobilitätsgeschichten, die man halt gut oder halt auf Anfrage oder nach Nachfrage sowas anzubieten.
Gut, liebe Judith, ich schaue auf die.
Also ich merke gerade wirklich, wir könnten das ausweiten auf ein paar Stunden.
Aber das tun wir nicht.
Ja, aber es steht zu reden, ist.
Total wunderbar, weil sofort.
Vielleicht können wir ja unsere letzte Frage an dich, die wir allen unseren GästInnen stellen.
Vielleicht fällt da da was ein zum Thema Inklusion.
Und zwar unsere Frage, die wir allen immer stellen, ist: Wann hast du dir das letzte Mal what the fuck gedacht?
Als muss nicht unbedingt sozusagen im klassischen negativen Sinn sein, sondern das kann wir interpretieren es immer ein bisschen um und sagen, das kann auch ein Ausrufen sein
der Freude oder der Überraschung gewesen sein.
So what the fuck, das hätte ich mir jetzt nicht gedacht, dass das so angeht.
Positiv, im Positiven.
Ganz ehrlich, ich habe am Tag wirklich mehrere What the fuck-Momente, um nicht zu sagen im Stundentakt.
Dann sucht er eins aus.
What the fuck momentan.
Es gibt tatsächlich sehr viele WTF.
Momente, grade in diesen Zeit, in denen wir leben.
Aber ich verbinde es jetzt mit dem Inklusionsthema.
Das hat mich jetzt inspiriert
Die Geschichte von einer, also ein wirklich großer What the Fuck-Moment war, als ich drauf gekommen bin, wie viele Inklusionskindergartenplätze in Wien fehlen.
Also sozusagen, ich weiß, auch in der Schule und so weiter, aber gleich zu Beginn.
Also wie sehr Eltern struggling müssen, um einen Inklusionskindergartenplatz zu bekommen.
Und ich habe die Geschichte gehört von Valerie
Eine total großartige Mutter mit einem ganz süßen Emil mit Down-Syndrom.
Ich darf auch so über sie sprechen, weil sie hat ihre Geschichte auch öffentlich gemacht.
die mir gesagt hat, als sie sich angemeldet hat für den Kindergarten, haben die gesagt, nein, Inklusionsplatz haben sie gerade nicht.
Aber sie soll dann E-Mail ausgeschlafen, gefüttert und gewickelt wiederbringen, damit er quasi nicht zu behindert wirkt.
U-Tun.
What the fuck?
Ach genau.
Das war ein sehr großer What the fuck-Moment und hat mich dazu gebracht bei diesem ganzen Thema Inklusion-Kindergartenplätze.
einfach wirklich noch einmal total drauf zu schauen und zu sagen, Leute, so geht das nicht.
Wenn wir es nicht schaffen, dann Einstieg in die Bildung, nämlich im elementarpädagogischen Bereich
einfach auch schon dafür zu sorgen, dass wir diese inklusiven Plätze haben, dass Kinder vor allem miteinander lernen können und miteinander aufwachsen können, dann werden wir bei allen anderen Themen auch scheitern.
Also ich finde, das ist so wichtig, hier schon zu beginnen.
Und da gibt es
echt noch ganz, ganz viel zu tun und zu lernen.
Und noch einmal, ich bin überzeugt, dass das Inklusionsthema eines ist, das gut ist für uns alle.
Und dass es wirklich wert ist, das nicht länger so als Randthema zu betrachten, sondern als ein Thema, das total in die Mitte gehört, inklusive dieser UN-Behindertenrechtskonvention, wo ich mir denke, die ist kein nettes
kein netter Gesetz und kein netter Text, sondern da liegt ein Auftrag drinnen, die Dinge auch wirklich umzusetzen.
Die können ins Herz, das muss das Herzstück jedes Regierungsprogramm sein, egal ob auf nationaler oder auf
auf Wiener Ebene und da haben wir noch so, so, so viel zu tun.
Das ist eigentlich fast ein täglichen What the Fuck-Moment, das in dem Bereich immer noch so wenig weitergeht und das macht mich auch sehr wütend, sehr oft.
So wollte ich jetzt gar nicht enden in der Wut.
Aber die Wut, wie wir wissen, ist ja immer ein guter Antrieb für große Veränderungen.
Die brauchen wir alle.
Und für Engagement.
Und ich finde auch, dass man nicht aufgibt.
Also das klingt jetzt zum Negativ, aber.
Wut ist ja oder Zorn über Ungerechtigkeiten ein Antrieb sein.
Wir sind eh oft nur zu wenig wütend und zuenig und
nur viel zu oft sehr, wie soll ich sagen, diplomatisch unterwegs, anstatt alles anzuzünden.
Ja, aber Wut kann eine ganz produktive Emotion sein.
Das kann ein, muss nicht einmal zerstörerisch sein, sondern das kann einfach ein.
Eine Wut über derzeitige Zustände kann ja dazu führen, dass man sich selber dazu aufmacht, die Veränderung zu sein, die man gerade braucht.
Voll, ganz genau.
Ganz genau so.
Und ich glaube, damit, dass wir alle versuchen, die Veränderung zu sein, die wir brauchen, können wird die Folge auch sehr gut beenden, würde ich sagen.
Das ist als Schlusswort, glaube ich, ganz brauchbar.
Sehr schön, ja.
Was ich mir nämlich noch gedacht habe, Judith, wo kann man dir begegnen, wenn man jetzt sagt.
Boah, mit der Frau möchte ich mich mal unterhalten.
Die möchte ich gern treffen, wenn sich das jemand denkt von unseren ZuhörerInnen.
Wie kann man irgendwie mit dir
Vielleicht einmal hast du irgendwie so Stammtischtermine oder irgendwie so Gesprächstermine, wo man dich treffen kann, Veranstaltungen etc.
Social Media
Social Media kann man mich treffen, aber da bin ich halt nicht so im direkten Dialog.
Aber jetzt kommt einmal der Sommer, aber Herbst wird es wieder eine Reihe geben, die heißt ein Melange mit Judith.
Und ich biete echt so Kaffeehaustermine an in unterschiedlichen Bezirken.
Da kann man einfach vorbeikommen und mit mir plaudern.
Das sind einfach so 20-Minuten-Slots.
Dann nehme ich mir Zeit und es sind wirklich so one-on-one, zu Wurscht welchenthema.
Also man kann mich einfach im Kaffeehaust treffen und sich da anmelden.
Ich komme auch in unterschiedliche Bezirke.
Das ist sozusagen eine Möglichkeit, ganz direkt und quasi auch so im Eins zu eins mit mir zu reden.
Und sonst bin ich natürlich auf sehr, sehr vielen Veranstaltungen immer wieder zu sehen.
Aber man kann mir auch eine E-Mail schreiben.
Also ich bin sehr leicht erreichbar tatsächlich auf fast allen Kanälen.
Überall.
Super.
Ja.
Ich freue mich auch über jede Kontaktaufnahme.
Ja, super, sehr fein.
Es war eine ganz tolle Mehr als eine Stunde mit dir.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
Und ich überlasse dir, liebe Sarah, jetzt die Abmoderation.
Da bleibt mir eigentlich gar nicht mehr viel über, als zu sagen, danke, dass ihr dabei wart, dass ihr zugehört habt.
Ihr könnt uns sehr gerne eine Nachricht hinterlassen auf Social Media.
Kommt mit Fragen und Anregungen zu uns.
Und sonst hören wir uns beim nächsten Mal.
Tschüss.
Ciao.
Tschüss.